Bauhaus-Universität Weimar

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L de Jager. 
Der Unterschied ist so groß, daß es gelingt, durch Titrieren 
mit NaOH und Phenolphthalein den Gehalt an CaO und MgO 
quantitativ zu bestimmen. 
Zuerst wird eine Probe Harn einfach titriert, bis Rot¬ 
färbung auftritt. Es sind jetzt die anderen sauer reagierenden 
Körper neutralisiert und die Phosphate sind anwesend als 
Na8HP04 (resp. K2HPG4) Ca3(P04)2 und Mg3(P04V Wenn 
anwesend waren x P.,05 als Alkaliphosphat, y P204 als Calcium- 
und z P204 als Magnesiumsulfat, so beträgt die 
Acj = a 4- x -k lVs y -(- l1 3 z. 
Eine zweite Probe wird TRriert nach Zusetzen von Na¬ 
triumoxalat. Die Acidität wird jetzt, weil kein Calciumphosphat 
mehr anwesend ist, betragen Ac2 = a + x + y + D/s z. 
Eine dritte Probe wird titriert nach Zusatz von CaCL 
Es sind jetzt nur Erdphosphate anwesend und man findet für 
Ac3 = a 4- 2 x + 2 y + 2 z. 
Aus diesen Gleichungen lassen sich x, y und z leicht be¬ 
rechnen, wenn man den Gehalt an P205 mit Uranlösung be¬ 
stimmt hat: 
P,0 
T* 
X + y + z. 
Man bekommt also: 
a = Ac 
PA 
3 3,55 
CaO = 3 (Ac2 — Acj) )< 2,8 
MgO = S [-Ä - (Ac3 - Ac2)J X 2 
und umgekehrt, wenn man auf andere Weise den Gehalt an 
CaO und MgO bestimmt: 
AC| = a + £A + jjCaO , MgO 
+ 
AC* ~ a + 7,1 + 3 X 2 
Ac — a 4- - — 
Ac3 — a + 355 
3X2,8 1 3X2 
MgO 
PA = 7,1 [ao, - Ac,+ i(îg+*Ü?)]
        

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