Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Weitere Versuche zur quantitativen Gewinnung von Cholin aus Lecithin
Person:
Hugh MacLean, M. D.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit18694/3/
Hugh MacLoan M. D.. 
had«* erhitzt. Die Flüssigkeit wurde dann filtriert, der Rück¬ 
stand sorgfältig mit Methylalkohol ausgewaschen, das gesamte 
' Filtrat auf dem Dampfbade eingeengt, mit Salzsäure versetzt, 
von dem au^geschiedenen Baryumehlorid abfiltriert und zur 
Trockne verdunstet. Den Rückstand nahm ich mit absolutem 
Alkohol auf, filtrierte, fällte die eingeengte Flüssigkeit mit über¬ 
schüssiger alkoholischer Sublimatlösung, filtrierte den Nieder¬ 
schlag am nächsten Tage ab und wusch ihn aus. Das Filtrat 
wurde zur Trockne verdunstet und der Rückstand mit absolutem 
Alkohol verrieben. Das Ungelöste wurde abfiltriert, mit dem 
ersten Niederschlag vereinigt und in heißem Wasser gelöst. Die 
Lösung behandelte ich mit Schwefelwasserstoff, filtrierte, dampfte 
zur Trockne, nahm den Rückstand mit absolutem Alkohol auf 
und fällte das Filtrat mit absolut alkoholischer Lösung von 
Platinchlorid. Der Niederschlag wurde am nächsten Tage ab- 
filtricrt. ausgewaschen, getrocknet und gewogen. Zur Prüfung 
der Reinheit der Platinverbindung wurde eine Platinbestimmung 
ausgeführt. 
' Das oben beschriebene Verfahren erwies sich als das beste 
und kam in den meisten Versuchen zur Anwendung. In einigen 
Experimenten wurde nach Beendigung des Kochens in die heiße 
Flüssigkeit Kohlensäure eingeleitet, filtriert, ausgewaschen, das 
Filtrat vorsichtig bei mäßig erhöhter Temperatur verdunstet, 
der Rückstand in Wasser aufgenommen, filtriert, ausgewaschen, 
das Filtrat wiederum vorsichtig verdunstet, der Rückstand in 
absolutem Alkohol aufgenommen, filtriert, ausgewaschen, das 
Filtrat eingeengt, mit Sublimat gefällt usw., wie oben beschrieben. 
Bei diesem Verfahren ging die erste Filtration (nach Einleiten 
von Kohlensäure) so außerordentlich langsam vonstatten, dal! es 
alsbald verlassen wurde. Nur die Versuche 9, 10 und 11 sind 
in dieser Weise ausgeführt. 
Uber die Resultate gibt die Tabelle 1 auf Seite 363 Auf¬ 
schluß. 
Um die erhaltenen Platinniederschläge auf ihre Identität 
mit Uhoiinplatinchlorid zu prüfen, wurden die aus den Versuchen 
1, 2. ö, 6, 7 und K stammenden vereinigt und zu Platiri.be- 
stimmungen benutzt.
        

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