Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zur Frage nach der Wirkung der Alkalien auf das Eiweißferment des Magensaftes
Person:
Tichomirow, N. P.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit18681/16/
122 
N. P. T le ho mi row. 
dieser Säfte, und nachdem wir deren Säuregehalt und Ver¬ 
dünnung ausgeglichen haben, koagulieren wir mit ihnen Milch. 
Der folgende Versuch wurde mit derselben Alkalescent 
mit derselben Dauer der alkalischen Phase und mit der gleichen 
Beseitigung von 4/s der Alkalescenz ausgeführt, wie der in 
Tabelle IV dargestellte Versuch. No. 1—3 sind alkalische 
Säfte. No. 4 ist der Kontrollsaft. Alle haben einen Säurege¬ 
halt von 0,2°/o HCl. 
Zur Koagulation nahmen wir je 10,0 ccm Milch, die 
vorher 20 Minuten lang im Thermostaten erwärmt worden war. 
Tabelle V. 
Nr. 
Dauer des 
Stehens 
mit um V 
ver¬ 
minderter 
Alkales¬ 
cenz 
Vet- 
dauungs- 
kraft 
in mm 
(Mett) 
nach 
IS Stund. 
Qua¬ 
drate 
der 
Ver- 
dau- 
ungs- 
z ah len 
Um wieviel 
mal die rela¬ 
tive Ferment¬ 
menge 
geringer war 
im Vergleich 
mit dem 
Kontrollsaft 
Lösungen, die dem 
Fermentgehalt, der 
Verdünnungunddem 
Prozentgehalt MCI 
nach äquivalent sind 
Fermem- 
Sfalt. hinzu- 
nÄ>«r 
Mengen ())0 
des Safles ,0 
Kna* 
gula- 
tiuns- 
zeit 
in 
Sfkuri- 
den 
1 
1 Stunde 
2,0 
4,0 
9.02 
i 
2 
6 Stunden 
2,75 
7.50 
9.25 
1,05 0.0 
2,ss 
3 
7 » 
» 2,85 
8.12 
4.89 
0,98 : 0,07 
:>qi i 
4 
— 
0,3 
30,0t) 
1 
0,2 ! 0,85 
2t )2 
v I f 
Nachdem wir also ihrem Fermentgehalt nach äquivalente 
Lösungen mitv gleichem Prozentgehalt HCl hergestellt und sie 
der Flüssigkeitsmenge nach ausgeglichen hatten, ließen wir mit 
ihnen Milch gerinnen und erhielten in allen drei verglichenen 
Portionen fast ein und dieselbe Gerinnungszeit. 
Auf diese Weise besteht unzweifelhaft eine Proportio¬ 
nalität beider Funktionen des Fermentes in dem der Alkali¬ 
wirkung unterworfenen Safte, die auf zwei Arten zutage tritt 
Einerseits linden wir bei der Berechnung der relativen Ferment- 
mengen nach der Verdauungs- und Milchkoagulationskraft der
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.