Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Physiologische Bestimmung von Musterfarben für die klinische Perimetrie
Person:
E. Engelking Eckstein, A.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit18669/9/
E. Engelking und A. Eckstein 
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Helladaptation beziehen) als „praktische Peripheriewerte‘‘ 
bezeichnet werden mögen. Sie werden im folgenden mit p bezeichnet und 
zwar für Rot, Gelb, Grün, Blau, Schwarz und Weiss mit pr, pg, pgr, ph, 
p.c.,, und p„. Für ihre Berechnung ist noch zu berücksichtigen, dass sie 
alle im Verhältnis zu Blau angegeben werden, pb also — 1 zu setzen ist. 
ferner, dass für das benutzte Schwarz (Tuchscheibe) die Lichtzurückwer- 
fung nicht im strengen Sinne gleich Null ist, seine Helligkeit vielmehr 
(nach älteren Bestimmungen) etwa = ’^50 von derjenigen des weissen 
Papiers gesetzt werden kann. Wir erhalten so: 
1. Weiss und schwarz 
•-tofS 
360 Bl. = 35,0 W + W = 41,5 W 
oO 
360 
2. Gelb 
3. Grün 
4. Rot 
IV 
l'w = 
41,5 
pMCll 
50 ‘ ’ 
360- 
- 290,6 . p.,„ 
69,4 
360- 
- 275,4. p,„i, 
84 
360 - 
- 182,6. p„.|, 
- 
= 8,67 
3,7 
Aus den Farben, deren relative Peripheriewerte damit gewonnen 
waren, sollten ferner gegenfarbige Paare hergestellt werden. „Blau-Gelb“ 
das eine, „Grün-Rot“ das andere. Die ursprünglichen Proben bildeten, wie 
das bereits aus der eingangs gegebenen Beschreibung hervorgeht, an sich 
keine Gegenfarben; es war also jedem Paar eine dritte Farbe in zu bestim¬ 
mender Menge hinzuzufügen, dem Blau und Gelb ein Sektor Grün, dem 
Grün und Rot andererseits eine entsprechende Menge Blau. 
Die Farben wurden — wiederum auf dem Kreisel — solange gegen¬ 
einander verändert, bis ihre Mischung ein farbloses Grau ergab. Eine 
Kontrolle liess sich dabei durch vorgelegte Schwarz-Weiss-Sektoren mit 
kleinerem Radius ermöglichen: das so entstehende Grau gestattete einen 
unmittelbaren Vergleich. 
Unsere Kreiseleinstellungen zeigen ein farbloses Grau bei folgenden 
Mischungen :
        

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