Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Weiterer Beitrag zu Kenntnis des Verlaufs der fermentativen Polypeptidspaltung unter verschiedenen Bedingungen
Person:
Abderhalden, Emil A. H. Koelker
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit18644/17/
Zur Kenntnis des Verlaufs der fermentativen Pnlypei,tidspalt,mf. 37« 
mit Alkali sehr abgeschwücht zu sein, vorausgesetzt, dal, das 
h Lösung vorhandene Kochsalz keinen Klnllull halte. Es ist 
de- jedoch nach unseren sonstigen Erfahrungen und s|„ziell 
naelt dem Resultate des nachfolgenden Versuches ausgeschlossen 
Il’unkreassaft und Darmsaft enthaltenen proteolytischen 
I Vimonle scheinen somit gegen freies Alkali sehr empfindlich 
zu .'rin. 
I lenseiben Versuch führten wir auch mit Säure aus. -J.7 ccm 
hmkreassaft + iyt cent Darmsafl wurden mil 2.1 ccm 1 m-n-IICI 
ui -elzl. und zu dieser Lösung nach 5 Mimtlen langem Sielten 
een 1 io-n-NniOlli zugesetzl. Zu 2,6 der gesamten Lösung 
hclen wir 2,0 cent der schon erwähnten Slammlösung von 
iilyeyl-l-lyrosin zu. Die Drehung betrug im I dtn-Hohr -(- (UH)0. 
Na. I, .in Minuten lasen wir -)- 0,62« ah, naelt 3 Stunden 
- und nach 3t1/* Stunden -f 0,2ß", Die weitere Ver- 
t.'lgung der Hydrolyse wurde durch Ausfallen von Tyrosin ver¬ 
hindert. Sauren scheinen somit die proteolytischen Kcrmcntc des 
I ankteas- und Dannsafles weniger zu schädigen als freies Alkali. 
Im folgenden teilen wir einige Versuche über die Spaltung von 
■ i i-eh-akliven Dipeptidcn durch Fermente unter gleichzeitigem 
/•i-aiz bestimmter Mengen von Alkali und von Säuren mit. 
Da wir in den folgenden Versuchen mit Lösungen von ganz 
l"-ii"tm(em Gehalt zu arbeiten pliegten, so haben wir es für 
",:halle"' wie in ,lon milgeleilten Versuchen auch 
*‘ln‘ l,iit mol-Lösungen zu arbeiten. 
a) Zusatz von Alkali. 
Zu diesen \ ersuchen dienten Stammlösungen von Glvevl- 
‘-tyrosin, die »/m, »/s* und » », Molstärke besahen. 
Ser it* A. 
mol. XaOH bezogen auf 
• las Dipeptid. 
* eykr’s Zeitschrift f. physiol. Chemie. UV. 
i t 
i I 
Kuntrollvfrsiuli ohne 
Alkalizusatz. 
I») U.O ccm Slammlösung von Glvcv 
Myrosin 3 « uml.Slärki 
' Panknassaft 
Darmsafl 
► Wasser 
0.9 
0.1 
O.U 
20
        

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