Bauhaus-Universität Weimar

î ber das Plastein. 
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bei den Eiweißkörpern herrorgerufen resp. verändert werden 
können, im Ange hält, so wird inuu sich über die beschriebenen 
Abweichungen nicht wundern. Die Resultate der Versuche sind 
in der Tabelle III zusammengestellt. Von den vielen Titrationen, 
auf welche die Tabelle sich stützt, führe ich als Beispiel die 
zu dem Präparate Nr. % gehörenden an. 
Das Plastein wurde in üblicher Weise aus Caseosen dargestellt, 
(lurch dreimaliges Ausfallen gereinigt. Die Lösung enthielt in 100 ccm 
'2.022 g IMastein und 0,1 g NaOH. 
a> 10 ccm der Lösung wurden mit der de/.inormalen Schwefel¬ 
säure bis zum Anfang der Ausfällung titriert. Verbraucht 
1.0 ccm HaS< >4. 
Zu dieser Flüssigkeit wurde dann de/.inormale Alkalilösung bis zur 
Kosafärbung mit Phenolphthalein hinzugefügt. Verbraucht 
0.5 ccm NaOH. * 
Dann wurde das Gesamtalkali der Lösung neutralisiert und zur 
1 Bissigkeit Alkali (*\to> hinzugefügt. 
Dis zur Auflösung des Niederschlages verbraucht 
1.05 ccm NaOH 
Dis zur Hosätärbung mit Phenolphthalein 
0,4 ccm NaOH. 
b) 10 ran der Lösung wurden mit der »,,.-11,80, titriert'. 
liis zum Verschwinden der Rosafärbung mit Plienolphtbalem ver- 
braucht 
1.2 ccm I1*S04. 
ßis zum Anfang der Ausfüllung 
1.5 ccm H„S04. 
Das Gpsamtalkali der Lösung neutralisiert. Man titriert mit dem 
de/.inormalen Alkali. Bis zur Auflösung verbraucht 
1,2 ccm. 
Bis zur Rosafärbung 
1.5 ccm. 
Ï c.V,0 ccm der Lösung werden mit der Säure titriert Bis zum 
verschwinden der Färbung verbraucht 
1,1 ccm H2S04. 
Bis zum Anfang der Ausfällung 
1,5 ccm 11*S04. 
d) 50 ccm der Lösung werden mit der Säure titriert. Bis zum 
An.ang der Ausfällung verbraucht 
7.0 cem H4S04. 
Vnrk "T” g,eftl man Alkali zu bis z«r Färbung mit Phenolphthalein. 
\ erbraucht 2,0 ccm.
        

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