Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Weitere Beiträge zur Kenntnis der Diazoaminoverbindungen der Purinbasen
Person:
Burian, Richard
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit18500/8/
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Richard Burian, 
merklich alkaliern|>finr" 
•sloir hei 7 durch Methyl ersetzt ist. Diazohenzolsulfosäure hinzu, 
so tritt, wie ich in meiner älteren Arbeit miljreteilt habe, keine 
Holfärbung ein. Angesichts der beim Adenin gemachten’neuen 
hrftthrungen drängte sich mir der Verdacht auf. diese negativen 
Resultate möchten vielleicht gleichfalls nur auf einer störenden 
hmwirkung des Alkaliüborsehusses beruhen. Dies ist jedoch 
nicht der Fall. Auch wenn man nach demselben quanli- 
tattven Verfahren arbeitet, das ich oben für das Ade¬ 
nin angegeben habe, d. h. zunächst 2 Moleküle Na()|| 
aul 1 Molekül l’urinbase resp. Diazohenzolsulfosäure 
anwendet und sodann 1 Molekül NaÜII wieder mit 
Satire absättigt, reagieren Caffein und Theobromin 
ni( hl mit der Diazohenzolsulfosäure. Fine Röllichgelli- 
färbnng der Flüssigkeit pflegt sieh zwar während der relativ 
langwierigen Prozedur (infolge Zersetzung eines kleinen Teiles 
des diazobenzolsullösauren Natriums) einzustellen, aber eine 
echte Farbstoffbildung unterbleibt, und aus dem Gemisch kann 
unverändertes (.allein resp. Theobromin zurückgewonnen werden. 
Dal! im Gegensätze hierzu das Theophyllin die Fähig¬ 
keit besitzt, mit Diazohenzolsulfosäure zu reagieren, lallt sich 
ebensogut, wie mittels der in meiner früheren Arbeit (S. 701, 
beschriebenen Methode, auch mit Hilfe des netten quantitativen 
Verfahrens nachweisen. N g käuflichen Theophvllinnatriums 
(Roch ringer) werden in 10 cent Wasser + 10 ccm n-Natmu- 
lange‘1 gehist und 7.2 g Diazohenzolsulfosäure in einem durch 
■i Da das Molekül des Tlieophyllinnalriums hcroits 1 Xalriuman.m 
etitliäll. so fiigl man zu ,1er wässerigen Lösung der Verbindung run 
ein Molekül XaOII hinzu, das zum Schlüsse wieder durch Säure "ab;,- 
billigt wird.
        

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