Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die Wirkung des Pepsins resp. Labferments auf konzentrierte Lösungen der Produkte der peptischen Verdauung der Eiweißkörper (Reaktion von A. Danilewski)
Person:
Lawrow, D.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit18464/24/
24 
I). Lawrow, 
schlage» aus, der sich allmählich am Hoden der Zylinder ah- 
setzte. Die Reaktion in den einzelnen Proben galt für beendet 
sobald «1er Niederschlag der einen oder anderen Probe zuzu¬ 
nehmen aul horte, wobei die darüber befindliche Lösung voll¬ 
ständig klar wurde. 
bn gegebenen Falle dauerte der Versuch ca. 72 Stunden 
Die Resultate des Versuches sind folgende. 
Die Drohen 
1 
2 
a 
4 
T) 
0 
» 
Resultat der Reaktion. 
Niederschlag 
I’»verändert 
- 2,1 cm. 
= 5,0 
4.0 . 
Niederschlag ■- l.t ccm. 
Pnverändert. 
II. 
\Vi<‘ aus den oben angeführten Literaturangaben hervor¬ 
geht, ist die Frage nach dem Finfhill der Konzentration dieser 
oder jener zu untersuchenden Lösung koagulosogener Substanzen 
aul die koagulosebildende Wirkung des Pepsins resp. Labferments 
dahin klargestellt, dal) zur kräftigsten Entwicklung der genannten 
\\ irkung des Pepsins resp. Labferments eine mehr weniger hohe 
Konzentration der genannten Lösungen erforderlich ist. 
Die unten mitzufeilenden Versuchestellten sich zum Zwecke, 
einiges zur Klärung der in Rede stehenden Frage in quan¬ 
titativer Hinsicht beizutragen. 
Zu den Versuchen diente dieselbe Lösung koagulosogener 
Substanzen des Caseins, die zu den soeben beschriebenen Ver¬ 
suchen zur Anwendung kam: die Lösung wurde mit Salzsäure 
soweit ungesäuert, dal) sie ziemlich stark sauer mit Lackmus- 
papier reagierte und Kongopapier schwach braun färbte. 
Zu jeder Probe wurden je 10 ccm der Lösung der koa- 
gulosogenen Substanzen verschiedener Konzentration und je 
0,o ccm der oben beschriebenen Pepsinlösung genommen. 
Die Proben waren während ca. Dt) Stunden bei 38—40°C.
        

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