Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die glykolytischen Enzyme im Pflanzenorganismus
Person:
Stoklasa, Julius Adolf Ernest Karl Chocensky
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit18446/48/
348 Julius Stoklasa, Adolf Ernest und Karl Chocenskÿ, 
1. Werden soweit als möglich alle Fehler, die Vorkommen 
könnten, durch Absorption des in dem Apparat bereits vor¬ 
handenen C02 ausgeschieden. 
In beide Erlenmeyerkolben (A und C) wird etwas destil¬ 
liertes Wasser (ca. 20 ccm) gegeben, an das Verbrennungsrohr 
angeschlossen, der Quetschhahn bei dem Kolben A geöffnet, 
dem Hahn (K) die Stellung (I) gegeben und durch die Neben¬ 
leitung bei gleichzeitigem Offnen des Hahnes (K 1) der Aspirator 
in Tätigkeit versetzt, wobei man das Wasser in beiden Kolben 
erhitzt, bis es zu sieden anfängt; der Sud wird etwa 5 Minuten 
lang währen gelassen. Dann löscht man die Flammen aus, sperrt 
den Quetschhahn bei Kolben (A) ab und entzündet die Flammen 
unter dem Verbrennungsrohr. Nach einer Weile löschen wir 
die Flammen aus, geben sodann dem Hahn K die Stellung II 
und lassen durch Kolben G C02-freie Luft durchleiten. 
2. Die eigentliche Verbrennung: 
Der Kolben A wird abgenommen, ein bestimmtes Volumen 
einer untersuchten wässerigen alkoholischen Lösung hineingetan 
und wieder eingestellt. Ist das Verbrennungsrohr bereits bis 
zur Weißglühhitze erhitzt, so wird die Nebenleitung (V) zum 
Aspirator durch den Hahn (K1) abgesperrt, die Hähne der Ab¬ 
sorptionsapparate für C02 sowie der Quetschhahn bei Kolben (A) 
geöffnet und die untersuchte Lösung mäßig (bis zu mäßigem 
Kochen) so lange erhitzt, bis 3U des ursprünglichen Volumens 
abgedampft sind. Im Kolben C sammelt sich kondensiertes 
Wasser an und das durch die Verbrennung des Alkohols ent¬ 
standene C02 wird durch den Aspirator in die Absorptions¬ 
apparate abgesaugt. Nachdem das angegebene Volumen ab¬ 
gedampft ist, gibt man dem Hahn (K) die Stellung (II), ver¬ 
löscht die Flammen unter dem Verbrennungsrohr, stellt den 
Kolben (A) ab, damit er infolge des durch Auskühlen entstehenden 
Vakuums nicht springt, und erhitzt den Inhalt des Kolbens G 
unter mäßiger Durchleitung von C02-freier Luft bis zum Kochen, 
welches 5 Minuten unterhalten wird. Dann löscht man einfach 
die Flamme aus, schließt sofort die (vor dem Versuch gewo¬ 
genen) Absorptionsapparate, wiegt in üblicher Weise das C02 
und berechnet die ihm äquivalente Menge Äthylalkohol. Es
        

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