Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zum Chemismus der Verdauung im tierischen Körper. VI. Mitteilung: Eiweiß- und Kohlehydratverdauung im Magendarmkanal
Person:
London, E. S. W. W. Polowzowa
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit18414/16/
K. S. London und W. W. Polowz owa. 
Fi: 
VH 
Analoge Verhiiltni.sse 
finden wir auch beim 
Magenfistelhund (Wolt- 
schoki Fig. 1: in dm 
1. Stunde entleert der 
Magen 82,9°,«» seines In- 
haItes(nachderTroeken- 
substanz herechnel i. in 
der 2. Stunde 17.9%, in 
der 8. 29,5° in der i 
l.*7%. in dcrf>. ß,(>ß% und in der (j. 4,21 %>. Auch hier fallt da 
Kntleerungsmaxunum auf die «8) ersten Stunden, während die- 
sellx* in den folgenden Stunden rasch abnimmt. Die auf den 
ersten Blick auffallende Tatsache, daß beim Magenfistelhund 
di*' Magenentleerung viel langsamer erfolgt, als beim Pylorus- 
listellmnd, so daß der Magen nach Verlauf von f> Stunden noch 
etwa r>% Speisebrei enthält, findet darin ihre Erklärung, daß 
der Magen durch etwaige Verwachsungen seiner Wand mit der 
Bauchwand in seinen Bewegungen beträchtliche Störungen er¬ 
fährt: andererseits darf aber die Dauer der Magenentleerung hei 
Pylorustistelhunden ebenfalls nicht als ganz normal betrachtet 
werden: vielmehr entleert sich der Magen viel rasch, was dadurch 
bedingt wird, daß infolge teilweiser Ausschaltung des sogen. 
Darmreflexes die Magentätigkeit im entgegengesetzten Sinne 
beeinflußt' wird. Letztere Erklärung wird dadurch bestätigt, 
daß beim DuodenaUistelhund, bei dem die Darmriiekwirkung
        

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