Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Analyse der Spaltungsprodukte der Gelatine
Person:
Leven, P. A. W. A. Beatty
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit18402/7/
): 
ys 
I*. A. Love ne und W. A. Heattv. 
Die Niederschläge wurden alle in Kupfersalze übergeführt, 
die Lösungen dieser Salze bis zur Trockne eingedampft, und die 
Rückstände mit absolutem Alkohol ausgekocht. Man erhielt auf 
diese Weise alkohollösliche Kupfersalze neben unlöslichen. Die 
unlöslichen wurden aus ganz wenig Wasser umkrystallisiert. 
Ls schied sich dabei dus-Glykokollkupfer aus: aus der Mutter¬ 
lauge konnte bei Zugabe von ganz wenig Alkohol ein zweiter 
Niederschlag, der aus Glykokoll und Alanin bestand, erhalten 
werden. 
Ls verblieben also neben den erhaltenen Aminosäuren 
Mutterlaugen: 1. von den Phosphorwolframsäurefüllungen, 2. von 
Glutaminsäure und endlich 3. von Kupferalanin. Sie zeigten 
alle keine Neigung zur Krvstallisation. Nachdem sie von den 
Lällungsmitteln befreit waren, wurden die Lösungen vereinigt, 
bis zur Sirupkonsistenz eingedamptt, mit Schwefelsäure ange¬ 
säuert und mit einer konzentrierten Lösung von Phosphor- 
wolframsüure fraktioniert. Man erhielt wieder ähnliche Frak¬ 
tionen wie bei der ersten Fällung. Die Fraktionen wurden 
wieder auf übliche Weise von Phosphorwolframsäure ladreit, 
die erhaltenem Lösungen der Aminosäuren so weit wie möglich 
eingedampft und mit einer Mischung von Alkohol und Äther 
ausgekocht. Die Rückstände wurden in derselben WVise wie 
die Niederschläge der ersten Fällungen behandelt. Man erhielt 
nur ganz kleine Ausbeuten an Glykokoll und Alanin, jedoch 
bedeutende an Oxyprolin und Glutaminsäure. Die vereinigten 
Mutterlaugen wurden dann zu ganz kleinem Volumen eingedanipft. 
in der Kälte mit trockner Salzsäure gesättigt und bei Gefriér- 
temperatur stehen gelassen. Ls schied sich dabei Glutamin- 
säureehlorhydrat aus. Die Mutterlauge wurde dann von Salzsäure 
. I »et reit. L.s war aber unmöglich, aus dieser Fraktion Asparagin- 
säure zu kristallisieren. Um das zu erreichen, wurde versucht, 
die nachbleibende Aminosäure durch Erhitzen im Autoklaven 
mit Darythydrat zu racemisieren. Ls schied sich dabei beim 
Abkühlen (»in geringer Niederschlag aus: diese wurde von Harvt 
befreit und mit einer Lösung von essigsaurem Kupfer versetzt. 
Ls bildete sieb ein ganz geringer Niederschlag, der nicht weiter 
■untersucht wurde. Nun könnten aber die vielfachen Operationen
        

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