Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die Spaltung der Gelatine mittels 25%iger Schwefelsäure
Person:
Leven, P. A. W. A. Beatty
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit18401/3/
Iber die Spaltung der Gelatine mittels 25“ dger Schwefelsäure. 2 »9 
heit eines "eiben Pulvers, welches schon bei Zimmertemperatur 
teilweise wieder in Lösung ging. 
Die Filtrate wurden von ( lerbsiiure in üblicher Weise-be¬ 
freit. eingedampft und auf Aminosäuren untersucht. Aus der 
ersten Fraktion konnte etwa l,n g-Leucin gewonnen werden. 
O.lKOO g der Suits tan/, galen o.HiJHo g CO, und O.IUHO g H,n 
Für (:cMnNO, 
Berechnet : (iefunden: 
C — .')L9(> 00 °/o 
U ~ 9.9-2 Kmiô" 
Aus der zweiten Fraktion konnten wir aus Wasser eine 
kleine Menge eines Kupfersalzes kristallisieren, welche schein¬ 
bar eine Mischung von (ilykokoll und Alanin war. 
Die Analyse ergab die folgenden Zahlen: 
9137# g der Substanz galten 0.1 HW» g COr 0,0 i 7* «r HO unj 
n.oU\'t g OuO. 
yr I ((L,II1NT02I.,Cu 
(C,Hf>N0j.,Cu 
( iefunden 
27,:i7" 
:),7G°/o 
21),SG" it. 
Dereelmet : 
(’. — 2r,.t)G"o 
II = . Li4°/o 
(Ai = 2S.OO°/o 
Endlich gelang es, aus der dritten Fraktion (ilykokoll und 
Oxyprolin zu gewinnen. Der grollte Teil des (ilvkokolls'.schied 
sich beim Findampfen des Filtrates vom (ierbsäureniederschlag 
ab. nuchdeni die (ierbsäure entfernt war. Diese Ausbeute be¬ 
trug 7.0 g. Die Mutterlauge von diesem Filtrate wurde mit 
alkoholischer Pikrinsäurelösung behandelt. Ls bildete sieh ein 
Pikrat von folgernder Zusammensetzung: 
0.1020 g der »Substanz gaben bei Verbrennung 0.2225 g CO. und 
O.i i5 H g 11,0. 
Berechnet : 
C = dl.öK'Vo 
H = 2.li:Pn 
Für LULNO, • CfiH3N307 
(iefunden 
:U.go" o 
2,97" ... 
Die Mutterlauge vom Pikrat wurde in üblicher Weise von 
Pikrinsäure und nachher von der bei dem Versuch gebrauchten
        

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