Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zur Frage nach der Einwirkung von verdünnter Salzsäure auf die Eiweißstoffe
Person:
Swirlowsky, Ed.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit18362/31/
282 
Ed. Swirlowsky, 
Tabelle 7. 
Proben 
Menge der an 
NH, 
gebundenen 
a/io-H2S04 
in derVorlage 
Menge des 
Monoaminostickstoffs 
in 100 ccm 
des Filtrates 
15.1.1905 
1. Probe: 
35—250ccm. ZurN-Bestim- 
mung 100 ccm genommen. 
2. Probe: 
35—260 ccm. ZurN-Bestim- 
mung 100 ccm genommen. 
4,3 ccm 
4,2 » 
0,045 g = 34,6 °/o 
Gesamtstickstoff 
in dem Filtrat 
50—250 ccm. 
0,05 g = 37,3 > 
1. II. 1905 
Zur N-Bestimmung 100 ccm 
6,9 ccm 
Gesamtstickstoff 
genommen. 
in dem Filtrat 
Hämoglobin. 
Zu meinem Versuch diente zweimal umkrystallisiertes, 
aus Pferdeblut nach der üblichen Art mit Zusatz von Spiritus 
in der Kälte gewonnenes Hämoglobin. Solches Hämoglobin 
wurde bei 350 in 101 Wasser gelöst und der erhaltenen filtrierten 
Lösung 21 Wasser, welches mit solcher Menge Salzsäure (134 ccm 
HCl, sp. Gew, 1,10) versetzt war, daß die Mischung — 12 1 — 
0,5°/o HCl enthielt, hinzugefügt. Diese 0,5°/o Salzsäure ent¬ 
haltende Lösung des Hämoglobins wurde den 28. I. 1905 mit 
einem Überschuß an Chloroform versetzt und im Thermostaten 
bei 36—380 C. digeriert. Es 1st nötig zu vermerken, daß die 
betreffende Lösung vom 1. V. 1905 bis zum 20. VIII. 1905 bei 
Zimmertemperatur stand. Die anfänglich durchsichtige, leicht¬ 
flüssige Lösung fing allmählich an sich zu verdichten, wobei ein 
brauner Niederschlag gebildet wurde. 
Die in Rede stehende Lösung wurde gleich nach dem Auf¬ 
stellen zur Digestion nach Mett geprüft, und zwar mit negativem 
Resultat: der Inhalt der Zylinder blieb ca. 84 Tage unverändert. 
In der Hämoglobinlösung wurde den 5. V. 1905 und 2. X. 1905 
die Menge der freien Salzsäure nach der oben erwähnten Art 
bestimmt. Im ersteren Fall enthielt die Lösung 0,27 °/o, im 
zweiten 0,23 °/o der freien Säure. Die Hälfte der freien Salz-
        

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