Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kulturversuche mit Aspergillus niger auf einigen Aminosäuren und Peptiden
Person:
Abderhalden, Emil Yutaka Teruuchi
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit18323/2/
Kulturversuche mit Aspergillus niger auf einigen Aminosäuren usw. 395 
kokoll, Glycyl-glycin und Triglycin. Auch auf Glycinanhydrid 
wuchs Aspergillus niger ganz gut und ebenso auf den ent- 
sprechenden Alaninyerbindungen. 
Versuch I 
I Versuch 11 
Versuch III 
Zugesetzte Aminosäuren 
ohne Rohrzucker 
mit 
Rohrzucker 
resp. i eptide in Grammen 
Pilz 
Nach- 
Pilz 
Nach- 
Pilz 
Nach- 
— 0.05 g Stickstoff 
in 
der 
in 
weis 
der 
in 
weid 
mg 
Oxal¬ 
säure 
mg 
Oxal¬ 
säure 
mg 
Oxal¬ 
säure 
Gl y kokoll .... 
0,27 
15 
44 
231 
4 
+4 
Glycyl-glycin....... 
0,24 
15 
44 
254 
4 
44 
Diglycyl-glycin ...... 
0,28 
17 
44 
228 
+ 
44 
Alanin .... 
' 
18 
4 
++ 
209 
4 
44 
Alanyl-alanin....... 
0,29 
10 
- • 
10 
202 
+ 
Glycinanhydrid...... 
' 
0,21 
16 
4- 
17 
4- 
241 
44 
Alaninanhydrid...... 
• 
0,26 
13 
4 
27 
4-4- 
246 
Leucyl-glycin....... 
0,24 
21 
4-4- 
19 
4-4- 
159 
4 
Glycyl-alanin..... 
0,25 
12 
— 
20 
4 
44- 
167 
44 
Leucyl-glycyl-glycin .... 
0,29 
ii ; 
— 
192 
4 
■ 
i 
44 
Leucylasparagin ...... 
Aminobutyryl-aminobutter- 
0.34 
20 
| 
4-4- 
224 
4 
44 
säure A ..... 
0,29 
io ! 
— 
20« I 
— 
*) — bedeutet negativ, 4 Spur, 44 
deutlich, +4 sehr viel. 
Glycyl-alanm, Leucyl-glycyl-glycin, Aminobuttyryl-amino- 
buttersaure A scheinen am wenigsten geeignet gewesen zu 
sein. Oie Menge der gebildeten Oxalsäure erwies sich im 
allgemeinen als der gewachsenen Masse an Pilzrasen ent¬ 
sprechend. Wir haben sie nicht genau bestimmt, sondern uns 
mit der rohen Beobachtung begnügt, weil wir vorläufig zu wenig 
über die Entstehung des oxalsauren Ammons und vor allem 
über seine Beziehung zu dem Wachstum des Pilzes und dessen 
otoflwechsel wissen. Es ist wohl möglich, daß es fortwährend 
weiter Verwendung findet, und die Menge des gebildeten oxal-
        

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