Volltext: Die Zusammensetzung des "Eiweiß" von Aspergillus niger bei verschiedener Stickstoffquelle (46)

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Emil Abderhalden und Peter Rona, 
Spuren aufgefunden, von Alanin 0,5 g, von Leucin 1,0 g, von 
0 utaminsäure 0,o g und von Asparaginsäure 0,08 
2. Hydrolyse der Glvcocollpilze. 
'Verwendet wurden 550 g Pilze. Die Verarbeitung war 
ganz genau dieselbe, wie bei den vorigen Pilzen. Der gesamte 
iroekenrnekstand nach der Hydrolyse und Entfernung der un¬ 
löslichen Produkte betrug 2.17.2 g, der Aschegehalt 6,9 n,o Die 
von der Schwefelsäure befreite Flüssigkeit gab deutliche Rot- 
arbung mit Mliions Reagens. Reim Eineiigen' der Lösung 
larbte sie siel, mehr und mehr dunkel unter Ausscheiden"- 
ramier Krusten. Xu gleicher Zeit nahm die Milionsehe 
Reaktion mehr und mehr ab und schließlich verschwand sie 
ganz. \\ ir versuchten auf mannigfache Art, etwa vorhandenes 
yro.-in zu isolieren. Wir konnten jedoch keine Spur auf- 
Au,h ,‘"“r 8e1a"8 es nicht, Glutaminsäure als Chlor- 
hydral zur Abscheidung zu bringen. Wir veresterten deshalb 
auch hier. Die einzelnen Fraktionen wurden wie folgt abgegrenzt 
Prnk".i«i I bfc, 100" des Wasserbaues und 1» nun Druck a, 3H.0 ; 
II > Ölbades » 0.3 * > ~ ij» (. " 
III !0.> IHR*' « ... , 0;^ „ I8u 
Aus Fraktion I wurden gewonnen: 0,8 g Glycocoll- 
e s I c r c 111 o rh y d r a I vom Schmelzpunkt 144°, ferner 0 05-,T 
Alanin. ” 
°-°1“ " Substanz gaben 0 2978 g C02 und 0.1*411 g HO 
Rereelmet füv C,H;NOt: Gefunden: " * 
C und 7.870 m H. 40,29*« C und 7.79-* H. 
Fraktion II enthielt 0,2(>g Alanin und 1,2 g Leucin. 
<U/27 g Substanz gaben 0.8471 g GO* und 0.1580 g H 0 
Berechnet für CüHl3N02: Gefunden: ‘ 
•)i.9<;-o C und 9.92°/o II. 54.81-0 C und 10,10° ^ H 
u-Frolin war nicht vorhanden. 
a-Ami nova leri an säure dürfte höchst wahrscheinlich 
vorhanden gewesen sein, wenigstens stimmen die Analysen- 
zahlen einiger Kristallfraktionen mit W erten der Aminovalerian- 
säute überein. andererseits müssen wir immer wieder darauf 
Hinweisen, daß Analysenzahlen allein zur Identifizierung von 
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