Bauhaus-Universität Weimar

lieitrag zur Kenntnis ..... ätherischen Ute hei l.ehernmusen. :î 17 
verschieden und kamt lu- wenig« Arten d,-r Lebermoose 
hesttzen nach unseren heutigen Kenntnissen keine Öle wie 
Hla.sia und Anthoceros. 
Her Gehalt an ätherischem Öl ist hei verschiedenen l.eber- 
tnoosarlen sehr verschieden. Wie wir schon gesehen haben, 
lassen steh aus der Intensität des-Geruches keine Schlüsse auf 
,l('" a" 01 ziel,on. Wohl aber ist dies möglich nach 
der Gestalt und Anzahl der Olkörper. Heiden von Lohmaun 
untersuchten Marchantiaeeen ist der Gehalt an ätherischem 
Gl. aut Trockensubstanz berechnet, etwa O..V' |{cj 
anderen Lebermoos, hei Metzgeria, ist ein Gehall von nur 
0. 01 °/n angegeben, der hei Destillation grellerer Mengen sieh 
vielleicht noch etwas höher heraussteilen dürfte. Hei den be¬ 
blätterten Jungermanniaeeen fand ich last l"„. Nu,, hei 
einer Art. hei Leioscyphtis, konnte ein höherer Gehalt, bis 
1. d'U testgestellt worden. 
Nach andauernder Destillation mit Wasserdampf ist das 
Gl aus den Glkörpern verschwunden, währendes nach Pfeifers 
Beobachtungen an Menge kaum ahgenommen haben soll. 
Chemisch sind die (tie der einzelnen Arten überaus ver¬ 
schieden und damit hangt auch ihr verschiedenes Drehungs¬ 
vermögen zusammen. Sie bestehen aus einem Gemenge von 
lerpenenmit lerpenalkoholen oder Sesi|uiterpenen und Sesrpii- 
terpenalkoholen, die, wie es scheint, mit keinem der zahlreichen 
bekannten Kohlenwasserstoffe oder Alkohole übcrcinstimmen. 
Auch ein hei .'Utir nicht flüchtiges, vielleicht kampherarliges 
Produkt ist in jedem Öle enthalten. Ksterartige Verbindungen 
enthalten die einzelnen Oie jew(*ils sehr wenig. 
Unter den l msetzungsprodukten der Oh* gelang e* mir 
iiii-lit, irgend eine feste Verbindung zu erhalten, wodureh die 
t ntersuehung wesentlich vereinfacht worden wäre. 
Sicht man die zusammenfassenden Werke und Aufsätze 
l^M‘l äÜKTische Öle durch, so timtet man bezüglich ihres Vor¬ 
kommens hei Kryptogamen meistens unrichtige Angaben. |{ei
        

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