Bauhaus-Universität Weimar

Walter Neumann, 
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<*i11<*lc*. vermuten ließ • mit Barytwasser und Phenolphtaleïn zurück- 
tilri«*il werden. Ampinderen (lharaktf»r zeigte das Kroatin nielit. 
hs blich noch wünschenswert, naehziiweisen, dal» die 
Peptone durch Natronlauge und durch Salzsäure unter den 
\ erhnltnissen. wir* sie bei den Loitlühigkeitsmessungon Vorlagen, 
keinerlei tiefgreifende Veränderung erleiden. Zu diesem Zwecke 
wurden gleiche Mengen von Peptonlösung. Salzsäure und Natron¬ 
lauge gemischt. (Salzsäure und Natronlauge waren einander 
äquivalent.) has erste Mal wurde zur Peptonlösung zunächst 
die Natronlauge und erst nach zirka einer Stunde die Salzsäure 
hiuzugelügt : das zweite Mal geschah der Zusatz in umgekehrter 
Reihenfolge, und das dritte Mal Wurden Salzsäure und Natron¬ 
lauge gemischt, bevor sic zur Peptonlösung hinzugesetzt wurden. 
In allen drei Fällen ergab sich die gleiche Leitfähigkeit. Wäre 
außer dem (umkehrbaren» Neutralisationsprozeß noch eine che¬ 
mische l’mwandlung der Peptone vor sich gegangen, so hätte 
sich dies wahrscheinlich durch eine Änderung des Leitver¬ 
mögens verraten. 
Molekulargewichte und Formeln. Vor der Krürterung 
der Folgerungen, welche hinsichtlich der Molekulargewichte 
und der Formeln der Peptone aus den Leitfähigkeitsversuelieu 
zu ziehen sind, seien noch einige Bemerkungen über die* auf 
Seite lM7 angegebenen Formeln und ihre Grundlagen voraus- 
geschickt. 
Für die Wald dieser Formeln waren maßgebend gewesen: 
1 Pie Resultate der Klementaranalyse der Peptone. 
- Pie Zusammensetzung der Raryum- und Zinksalze. 
Den unter 1. angeführten Resultaten wurde mit Redit von 
jeher keine entscheidende Bedeutung für die Wahl der Formel 
beigemessen, weil bei so hochmolekularen Stollen die Genauigkeit 
der Klementaranalyse nicht mehr ausreicht, um die Aufstellung 
einer bestimmten Formel zu gestatten. Im wesentlichen stützten 
sich also die Formeln auf die Zusammensetzung der Barymn- 
und Zinksalze. Sehr zugunsten dieser Salza* sprach, daß der 
Zinkgehalt des einen dem Baryumgehalt des anderen äquivalent 
war und weiter, daß bei den verschiedenen Parsteilungen Salze 
von gleicher Zusammensetzung gewonnen wurden. Trotz dieser
        

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