Bauhaus-Universität Weimar

Langt il.h li Abschlub dieser \ ersuche erschien eine Mit- 
tt iliiiig \oii \\ i euer.1 > welche ebenfalls unter Hinweis auf 
mrine diesbezüglichen Versuche eine Methode angibl, auf welche 
(ias uricol y tische Forment aus der Niere isoliert worden kann. 
Kr fällt den Ortfanextrakt mit Kssigsäure (0,2 250), von der 
er gewöhnlich die .-fläche Menge zusetzte, mit Methylalkohol 
und Ammonsulfat. Die Niederschläge werden in Wässer auf- 
tfouommen, mit Karbonatlosungen verschiedener Konzentration 
neutralisiert und ausgelaugt und die zelligen Bestandteile mit 
IVpsinsalzsäure oder Trypsin verdaut. Dann wird noelunals 
mit Methylalkohol gefällt und mit Karbonatlösung der Nieder¬ 
schlag ausgezogen. 
hin bestimmtes Quantum der so gewonnenen Lösung 
schüttelt er mit einer gewogenen Menge Harnsäure bei -ft)® 
ci. io Stunden. Seine Resultate sind keine glänzenden. Von 
<».12ô g zugegebener Harnsäure findet er Mengen von 0,000. 
<».0i\ 0,0;), 0,09/, 0,05, 0.086, 0,09/ etc. g wieder. 
hh führe diese Methode an, ohne darüber seihst Lr- 
lahrungen zu haben. 
Line Vergleichung meiner mit der Rosellschen Fällung 
ei halt enen Resultate mit denen Wieners scheint mir jedoch 
‘•line weiteres für eine erheblich bessere Brauchbarkeit der 
HoselIschen Methode zur Isolierung des uricolytischen Ferments 
zu sprechen. 
V Zentrale, f. Physiol.. Bd. XVIII. Nr. 22, S. (itXJ.
        

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