Bauhaus-Universität Weimar

Zur Krage nachdem glykolytischen Prinzip des Blutfibrins. 575 
geschmolzenen Apparate waren mit 
zwei Röhrchen, einem Ableitungs- und 
einem Zuleit imgsröhrohen, welche nach 
Durchleitung der entsprechenden Gase 
zugeschmolzen wurden, versehen, jeder 
Versuch wurde mit dem betreifenden 
Rase zur Kontrolle doppelt ausgeführt. 
Die Gefäße, welche speziell zu diesen 
Versuchen dienten, waren Von 2( mißen. 
In die kleineren (50 ccm Flüssigkeit 
fassendenj Gefäße wurden je 2 ccm 
Zuckerlösung und 20 ccm des vierten 
Fibrinextrakies (von gegen Diphtherie 
immunisierten Pferden gewonnen ) samt 
jjiymoistüekcheu hineingobracht. ln 
die größeren (1(K) ccm fassenden) 
Geläße kamen je \ ccm Zuckerlösung 
und 50 ccm des vierten wässerigen 
Auszuges von normalem Fibrin. Die 
Gase passierten, ehe sie durch die 
Apparate geleitet wurden, konzentrierte lf2SOt. — Hier lasse 
ich die Versuche selbst folgen. 
Zuckerzersetzung bei Gegenwart von CJ)r 
1. Hei einem Versuche mit 20 cern des 4. Auszuges (aus Fibrin 
g< gen Diphtherie immunisierter Pferde) und 2 ccm Zuckerlösung =0,43« g 
Zucker waren nach 4« Stunden in einem Falle 0,295 g, jm zweiten Falle 
H.2ß« g unzersetzt zurückgeblieben; es waren folglich im ersten Falle 
0.143 g oder 32,«%. im zweiten Falle 0.140 g oder 31,90» « zersetzt 
worden. * 
2. Im Versuch mit 50 ccm des 4. Auszuges aus normalem Pferde- 
hhrin und 4 ccm Traubenzuckerlösung = 0,870 g Zucker wurden in 
einem falle 0,219 g oder 25,1 °/o. im zweiten Falte 0.220 g oder 25,8% 
zersetzt. 
Zuckerzersetzung i n e in er W a s s e r s 1 o f f a t m o s p h ä re. 
I. Bei einem Versuche mit 20 ccm des 4. (gegen Diphtherie im¬ 
munisierter Pferde) Fibrinauszuges und 2 ccm Traubenzuckerlösung 
wurden während 48 Stunden in einem Falle 0,1639 g ^ 37,4»/«, im 
anderen Falle 0.152 g oder 34,7% des angewandten Zuckers zersetzt.
        

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