Bauhaus-Universität Weimar

Beiträge zur Krage des sogenannten normalen Arseniks. 523 
Versuch (zwischen 1 bis 2 mg Arsenik, es wurde nach Standard¬ 
hillungen geschätzt Î). Nacti einigen HO Minuten wurde die Vör- 
Inge gewechselt und unter Zusatz Heuer Salzsäure und Ferrosalz- 
lhsung weiter destilliert. Es wurde eine mit H2S eben noch 
direkt erkennbare Arsenanzeige erhalten. — Die beiden letzten 
Versuche wurden als Demonstrationsversuche unter Beihilfe 
eines assistierenden Chemikers durchgeführt, dem ich die Methode 
demonstrieren wollte. — Es wurden darum, als nach Zusatz 
des Ferrosalzes 20 Minuten lang destilliert war, jetzt T> mg 
As203 in Lösung in den Kolben gebracht und unter HCi-Zusatz 
weiter destilliert. Nach 18 Minuten wurde wiederdie Vor¬ 
lage gewechselt. — Die Prüfung zeigte, daß in den Î8 Minuten 
die zugesetzte Arsenmenge so gut wie quantitativ übergegangen 
war: im letzten Destillat war kaum noch eine Arsenspur uaeh- 
zmveisen. Das bestimmte Resultat dieser Koutrollversuche ist 
darum für die Brauchbarkeit der Methode (‘in wichtiger Beweis. 
— Der Kesselstein des Buntsandsteinwassers ist ein chemisch 
interessantes (jemenge (oder eine Verbindung) eines Karhomdes 
mit einem wasserlöslichen Silicat : er verdient, weitere gelegent¬ 
liche Untersuchung. 
c) Kesselstein ans Musehelkalkwasser (aus dein Vorwärmer 
eines Dampfkessels in Marktheidenfeld am Main, Heubrunn- 
\\ asserieiliing). Das mit Salzsäure erhaltene Destillat gab mit 
il._,S eine I rübung, die nicht sicher als arsenhaltig anziisprecliCn 
war. Es wurde darum nach langer Seliwefelwasserst of 1 he- 
handlung der gewonnene Niederschlag nach der S. 528 dieses 
Aulsatzes beschriebenen umständlichen Methode weiter behandelt 
und zuletzt im elektrolytischen Apparat auf AsH;{ geprüft. Es 
erschien im Beduktionsrohr eine Spur von Arsenantlug, der 
nach vorher gewonnenen Standardproben noch unter Vox» mg 
As darstellte. ? 
d) Als Kesselstein eines Wassers aus dem oberen Muschel¬ 
kalk wurde der Kesselstein aus der Destillierbluse des pharma¬ 
kologischen Instituts untersucht. Es wurden etwa 280 g ganz 
weißer Rückstand in HCl aufgenommen; er bestand aus fast 
reinem CaC03. — Die mit Salzsäure übergelriebenen Flüssigkeits¬ 
mengen ergaben direkt mit Schwefelwasserstoff wieder nur eben
        

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