Bauhaus-Universität Weimar

Zur Bestimmung der Glukuronsiiure. 
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Stoßen c*ntlialteuen Glukuronsäure ist nicht nur möglich, 
sondern sic ist von Mann und mir mit folgenden Kcsultaten 
ausgeführt worden, bei welchen, wenn geringere Mengen der 
Glukuronsätiren itngewandt waren, die größeren und bei gröberen 
Mengen die* geringeren Prozentzahlen erhalten worden* sind. 
(ilukuronsäurcanhydrid. C,;llsO,., gab 15.23 bis 17.23°» Furfurot 
Euxauthinsäuro ..... <;.o; , 7.150V, 
- Er«x hloialsäure...... . . , «».90 . 10.80 ° , 
Erobutylchloralsaures Kalium . •> s.7 [ .. 10.27°/.» * 
Nimmt man die bei kleineren Mengen des freien Glukuron- 
säureanh ydrids erhaltene Furfurt»lausbeute von 17,23° 0 als 
Grundlage, so ergibt sich das folgende: 
; . ' t 
Theoretischer 
y - • 
(iehall an 
filukuron- 
säure- 
anhydrid 
L_. ; .• 1 
Dies entspricht den 
Erhaltene tolgcnden Prozenten 
Ein furo!- ( dukuronsiiure- 
aiihydrid 
Prozente in den angewandten 
V. • :Slolïen ..y-. 
Kuxantbinsänre 
; ÎUH r 35.7 
13.8°» 
«.52. , '37.8 
•' ' ' -1 
* ' 715 41,5 
■ 
l l ociiloralsäure 
U.bO 57.5 
< 01.:' C- 
.4.1 ” .. 
. ^ 1 
10.30 59.8 
Urobutylohlo! alsaures Kalium 
, 
..7'v • / ;; 
8.71 ! 50.7 
C„»,A,0,-K 
14.51°;'» 
10.27 59.« 
Man sieht, daß die Methode, wenn auch keineswegs be¬ 
friedigende, doch annähernde1) Zahlen liefert, und daß sie 
auch bei der -Eux mithin säure und bei der Uroehloral- 
säure brauchbar ist, bei welchen Neuberg und Neirnann 
Mißerfolg hatten, denn die Genannten haben aus Euxanthin- 
sätire nur t>(>—70°/ö der berechneten Menge an Zucker¬ 
säure erhalten, bei der Urochloralsäure hat die Zuckersäure- 
—" — —- • « 
'j Bei Anwendung der Phloroglueinfällung des Furfurols unter 
Befolgung der von Krüber gegebenen Anleitung (s Diese Zeitschrift, 
Bd. XXXVI S. 239; wird man wahrscheinlich bessere Zahlen gewinnen!
        

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