Bauhaus-Universität Weimar

Zur Chemie der Phosphorleber. 
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Xu.-atz von Alkohol eine deutliche Fällung zu erzielen Die 
ätherische Li-,sung des Olivenöls gal» mit Alkohol jn keinen» 
Verhältnis eine Füllung. 
Xueli leichter trat die Lösung des ,leeorins in Al her hei 
folgenden Versuchen ein: 
Kinn gel inge Menge des durch wiederholte Emlälhmg ge- 
reinigten, nn Exsikkator getrockneten .leeorins wurde zusäiünicn 
mit etwa der gleichen Menge Lecithin in wasserhaltigem Äther 
gelost, der Äther verdampft, das (tanze im Exsikkator unter 
der Luftpumpe getrocknet. Das getrocknete Gemisch löste siel, 
jetzt leicht ul Allier, das .lecorin licit sieh durch Alkohol wieder 
in dichten Flocken ausfüllen. 
Die obenerwähnte, hei der Alk»,holfälhmg des .leeorins 
nn AlkoholälhertilUnt bleibende Substanz wurde „ach Abdampfen 
der Flüssigkeit zusammen mit einer beliebigen Menge getrockneten 
leeorins in wasserhaltigem Äther gelöst. Nach dem Trocknen in, 
Exsikkator löste sich dies Gemisch leicht wieder in Äther das 
lecorin hei! sich durch Alkohol wieder in dichten Klocken aUsfäilen 
Hiermit ist aufs deutlichste bewiesen, daß nicht nur eine künst- 
In he \ erinengunganderswiegewonnenen Lecithins mil dem Leber- 
■leeonn letzterem die Eigenschaft der Ätherlöslichkeit erteilt, 
sondern daß auch in der Leber selbst eine derartige Substanz 
vorkommt: entfernte man diese durch Einfällen, so wurde das 
•leconn nach der Trocknung ätherunlöslich, setzte man sie 
wieder zu, so war die Löslichkeit wiederhergesleilt. 
Der vermutete gegenseitige Einfluß dieser Substanzen auf 
dire Löslichkeit ist also durch diese Versuche direkt bewiesen. 
V ahr.-clieinlich ist diese Fähigkeit wechselnd nach ■ den ver¬ 
schiedenen Mengenverhältnissen der einzelnen Körper Hierüber 
Hwas auszusagen, sind wir gänzlich außerstande. Wie ■ 
möglich cs aber ist, das, was nach der Extraktion mit Äther 
""d Alkohol schließlich in Wasser löslich ist, als die Gesamt¬ 
menge des .leeorins anzuspreehon oder überhaupt eine irgend- 
wii annähernd <|iiant ital ivc. liest im lining djesAr Sub¬ 
stanzen durch aufeinanderfolgende DehandDing ihres, 
.•ein is dies mit Äther, Alkohol und Wasser zu erreichen, 
durfte aus demGesagton genügend deutlich hervorgehen'
        

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