Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die Oxydation von Leim und Hühnereiweiß mit Calciumpermanganat
Person:
Seemann, John
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit18088/20/
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John Seemann. 
salz gewonnene freie Säure hatte einen /StickstofTgehalt von 
in..r)7°/o. 
In Anbetracht dessen, daß es sich bei der analysierten 
Substanz um eine rohe Fraktiun handelt, würde man die 
Werte der Analysen zu Jen für Oxalursäure berechneten 
passend erachten können. 
Für die freie Säure berechnen sich unter Annahme 
■ von 1 Mol. Kristallwasser: 
, C3H4N,04 -f 1 HjO 
’ ^"J* n , H N .. ■ 
^08^,0 * : : M2°... j ;■:. 18,70° V; -. 
; für das Silbersalz f)8,17°,u Ag, ; 
Für diese Säure würde auch das Verhalten des Blei-. 
Zink- und Cadmiuinsalzes passen, 
ÿv Fine mit Ammoniak neutralisierte Lösung gab mit Blei- 
zuckerlösung versetzt zunächst keinen Niederschlag; erst nach 
einiger Zeit fiel ein schweres Pulver aus, nachdem sich die 
Lösung getrübt hatte. Der Niederschlag erwies sich als kristalli¬ 
nisch. er bestand aus vierseitigen Prismen,die an beiden Enden 
durch mehrere schiefe Flächen abgeschrägt waren. Diese 
Form wird vom oxalursauren Blei angegeben (Huppert ü. 
Thomas, S. 240). • 
Auch mit Cadmiumehlorid und mit Chlorzink lieferte 
die Lösung «les Ammonsalzes eist nach einiger Zeit kristalli¬ 
nische Niederschläge. 
Aus diesen Befunden geht hervor, daß in dem Alkohol¬ 
extrakt vermut 1 icii Oxalursäure enthalten war; wenn auch der 
absolut sichere Nachweis nicht gelungen ist, so spricht doch 
namentlich das Verhalten der Metallsalze sehr dafür. 
• _ , * ■ 
2. Der Atherextrakt. 
Das Verfahren, wie es sich nach einigen Vorversuchen 
zur Aufteilung des Ätherextraktes als brauchbar und zweck¬ 
mäßig erwies, ist folgendes: 
Die von dem eben abgehandelteu Kristallniederschlag ab- 
filtrierte Flüssigkeit wurde mit Schwefelsäure angesäuert und 
tt Analytische Befere tä.
        

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