Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Synthese der Oxyaminobernsteinsäure
Person:
Neuberg, Carl Martin Silbermann
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit18079/9/
Synthese der Oxyaminobernsleinsimn*. 155 
r'a; «eaklinnsproflukl wurde naeh Abliltrieren von. Kisenhvdroxvd 
aul dem Wasserbade eingodampfl. wobei sieh neben der er¬ 
warteten Diaminosäure aueh eine reiehliehe Menge von Aim 
moiimmbromid abschied. Durch seine Löslichkeit in Wasser 
Unn.e letzteres leicht entfernt, werden. Die Zurückbleiben,le 
Diaminosaure wurde aus Ammoniak unter Zusatz von Knochen- 
ko de umkristallisiert. Die Ausbeute war den Angaben Lehr- 
elds entsprechend sehr gering. Es wurden aus lOOgDibmm- 
bernstemsaure nur 4,4 g Diaminobernsteinsäure gewonnen. 
.. .., 'AW ,)arsU'lllm? der Motioaminosäure diente ui« lit — wie 
r." 11 r b"'1 der Darstellung des Isoserins aus Diaminopropion- 
ber",[m+sa|—, -"dem v,m 
■ *+.Sth”'efelsaure- 4.0 8 Diaminobernsteinsäure wurden 
in ,40 ccm Normalschwefelsäure : 000 ccm Wasser «elöst 
und dazu unter Jurbinieren allmählich die berechnete Menge 
aryummtrit (d,/o gi, gelöst in wenig Wasser, gegeben. Hierbei 
ra ohne die geringste Beimengung von roten Dämpfen eine leb¬ 
hafte Entwicklung von Stickstoff ein, welche aueh naeh (islimdi«em 
Rühren noch andauerte. Es wurde daher die gesamte Lösung 
bis zum Aufhoren der Gasentwicklung auf dem Wasserbade 
erwärmt, mit Bleikarbonat gekocht, um die eventuell gebildete 
einsaure zu entfernen, von den Bleisalzen + Barvumsulfat 
abfiltriert, das in Lösung gegangene Blei durch Einleiten von 
Schwefelwasserstoff entfernt und die schließlich erhaltene Losung 
nach V ertreibung des Schwefelwasserstoffs 1 Stunde mit über¬ 
schüssigem Kupferkarbonat gekocht. Hierbei ging das sich 
bildende Kupfersalz der Säure mit tiefblauer Farbe in Lösung 
und schied sich beim Einengen der filtrierten Flüssigkeit in 
kristallen ab. Nach dem Absaugen und Waschen (zuerst mit 
verdünntem, dann mit absolutem Alkohol und Athen war es 
sofort rein. Die Ausbeute an Kupfersalz betrug 1,2 g. Auch 
aus den Mutterlaugen konnte noch eine kleinere Menge Ge¬ 
wonnen werden. . ” 
[i o. N. Witt und Ludwig, Her., Bd. XXXXI, S. 4384
        

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