Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die Bindung von Kohlensäure durch amphotere Amidokörper
Person:
Siegfried, M.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit18074/6/
schüttelt und filtriert. Das völlig klare Filtrat wird mit gekühltem 
Alkohol bis zur starken Trübung versetzt. Es scheidet sich 
das Kalksalz in äußerst kleinen, kristallinischen Körnchen aus, 
olt sehr voluminös, namentlich das Kalksalz des Karbalanins 
ist sehr Voluminös. Die aiisgeschi(‘denen Kalksalze werden ab¬ 
genutscht, zunächst mit Alkohol, der der Konzentration der 
Mutterlauge entsprechend verdünnt ist, dann mit absolutem 
Alkohol und Äther gewaschen. In der Regel sind die so er¬ 
haltenen Kalksalze direkt rein. Alle dargestellten Kalksalze 
waren in W asser leicht und völlig klar löslich ; beim Erwärmen 
trübt sich die Lösung und scheidet reichlich Calciumkarbonat 
ab- Die Kalksalze sind die neutralen Salze der zweibasischen 
Karbaminosäuren und besitzen die Formel : 
B NnCOO 
’.11 
COO — Ca : 
Die Kalksalze waren im Eisschranke im Vacuum über 
öfters gewechselter Schwefelsäure getrocknet und dann zur 
Analyse bei 100° getrocknet, wobei die trockenen Salze nicht 
zersetzt W< 
Kar ha mi noessigsaures Calcium (gl y kokollkarbon- 
■ :ÿ: saures Calcium) ■ . 
Oll,—N,jCOO 
000 Ca 
I. 0.1924 g Substanz gaben 0,1283 g CaC03 und 0,16f>6 g CaS04 
II. 0.2915 » » » 21,U ccm hei 12°, ,756.mm Bar. 9 
Gefunden : : Berechnet : 
, Ca 25,6.4%, 25,45 ° o 25.46 °/o 
N #.95 «/., \ h :. 6,940,. 
K a rb a min op ro p ions au re s Calcium (alan inka rbon- 
% saures Caleiui 
\\\ 
C—NH—COO 
1 / 
COO-Ca 
iese N-Bestimmung verdanke ich Herrn Kollegen Fr. Hofmann.
        

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