Bauhaus-Universität Weimar

Zur Kenntnis der Thymusnwleinsäuren. II. 
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-|C 1,ci ,len bciden anderen Spaltungen mit zur Erhöhung des 
Huinin-fHJj resp. AmmoniakstickstofTs fllCI)*) beigetragen luilx n 
Hie Werte für die einfachen Pyrimidinderivale zeigen i„ allen 
drei Versuchen gute Übereinstimmung, vom Cytosin wurde fast 
überall die gleiche Menge erhalten, vom Thvmin desgleichen 
nur konnte ich bei der IÇSO,- und IlCl-Spal'tung keine nach¬ 
weisbaren Mengen vor, L’racil auflinden. Daß trotz der starken 
Reduktionsmittel, die bei H.l- und HCI-Spallung angewendel 
wurden, die Menge des Cytosins und Thvmins nicht vermehrt 
worden ist, spricht sehr dafür, dal! die einfachen Ihrimidin- 
derivate unabhängig von den Alloxurkürpern aus dem Nuclein- 
siumiiok'kül liervorgohon. 
I»cn Zahlen haften selbstverständlich alle Mängel eines 
ersten Versuches an, und bei Wiederholung der Spaltungen 
wird der eine oder andere Wert vielleicht noch um eiiu-e 
Einheiten korrigiert werden müssen, soviel aber ist bisher ge- 
woinieii, daß die Schwefelsüurcspaltimg zu wählen sein' wird, 
wenn man eine Systematik der einzelnen Nucleinsäuren ver¬ 
schiedener Herkunft nach ihren Spaltungsprodukten versuchen 
Oder die Mengenverhältnisse der einzelnen Hasen in den Ab- 
hanprodukten der Nucleinsäuren feststellen will. 
Ademn ist gegen Reduktionsmittel unbeständig. Sn nein ),0, 
'/" Reduktion mit Zink und HCl schon bid Wasserbadtemperatur in einen 
kn,iw ub«r, der vielleicht Azulminsäure ist’(Rossel, biese Zeitschrift 
l-'i. Ml. S. 218.) '
        

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