Bauhaus-Universität Weimar

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Alexander Ellinger, 
sondern die einer Indol-Pr3-Essigsäure 
G • CH., COOH 
Nil 
zukommt, und daß demnach auch die Formel des Tryptophans 
einer Abänderung bedarf. Von den vier in Betracht kommenden 
Formeln des Tryptophans war eine imstande, den Übergang 
in Kynurensäure, die nach der durch B. Camps ausgeführten 
Synthese als t-Oxy-ß-chinolincarbonsäure aufzufassen ist, zu 
erklären : 
H H2N-CH2 
>CH•COOH 
HC//XC CX 
HC%/ 
C 
c / 
H 
/ 
NH 
CH 
N CH 
^C • COOH 
C Ci OH) 
HC^/OH 
C 
H 
Kynurehsäuie 
Tryptophan 
Es wurde deshalb das Verhalten des Tryptophans im Or¬ 
ganismus des Hundes geprüft und der erwartete Übergang in 
Kynurensäure gefunden. 
Des Zusammenhanges wegen gebe ich hier nochmals das 
schon verülïentlichte Protokoll der beiden ersten Tryptophan¬ 
fütterungen. 
Versuch I und II: Fütterung von Tryptophan beim 
Hunde. 
Eine etwa 30 kg schwere Hündin wurde vom 30. März 
bis 14. April täglich mit 500 g Brot und lis I Milch gefüttert. 
Vom 2, April an wurde in der durch Aufiangen von dem ab- 
gerichteten Versuchstier gewonnenen 24stündigen Harnmenge 
die ausgeschiedene Kynurensäure nach der Methode von Jaffe 
bestimmt. Am 5. April wurden 1,5 g Tryptophan in 3 Dosen 
in (iclatinekapseln verabreicht, am 11. April 0,9 g in 2 Dosen. 
Am 4. April stellte sich, wie oft nach Milch-Brotfütterung, 
leichter Durchfall ein, und da dieser sich von selbst nicht 
besserte, wurden vom 8. an ein paar Stückchen reine abge¬ 
kochte Kalbsknochen der Nahrung beigegeben, wodurch der
        

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