Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über Blutserumdiastasen und Antidiastasen
Person:
Ascoli, M. A. Bonfanti
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit18029/9/
m M Ascoli und A. Bonfanti, Uber Blutserumdiastasen etc. 
K’’ und Ka wurden noch je viermal injiziert : die Prüfung ihres 
Serums ergab wieder das identische Resultat-, d. h. keine Wirkung mit 
Blutserum K5. begünstigende Wirkung bei K6. 
Aus den im 2. Abschnitte unseres Aufsatzes mitgeteilten 
Untersuchungen ergeben sich folgende Schlußfolgerungen: 
t. Ks ist möglich, durch immunisatorische Behandlung 
von Kaninchen mit Pankreatin im inaktivierten Serum eine 
gegen die Pankreasdiastase wirksame Antidiastase nachzuvveisen. 
?.. Die Bildung von Antidiastase ist unter diesen Um¬ 
ständen nicht konstant: mitunter verschwindet nur die normalen 
inaktivierten Blutseris zukommende beschleunigende Wirkung 
auf das diastutischc Ferment des Pankreas: in anderen Fällen 
verhalten sich trotz der Behandlung die Blutsera der Versuchs¬ 
tiere wie normale Kaninehensera. 
ß. Bei längerer Immunisierung der Versuchstiere kann die 
gebildete Antidiastase wieder verschwinden. 
U Die Antidiastase entfaltet in verschiedenem Maße ihre 
Wirkung auch auf die Blutdiastasen anderer Tierarten: eine 
hemmende Wirkung auf das diastatische Vermögen des eigenen 
frischen Serums konnten wir bisher nicht konstatieren: es 
stehen diese; Tatsachen mit der im 1. Abschnitte angenommenen 
Vielheit und Verschiedenheit der Blutserumdiastasen in bestem 
Kinklange und bestätigen dieselben. 
T>. Bei einem Teile der behandelten Kaninchen nahm die 
amylolytische Wirkung des frischen Blutserums ab ; diese Ab¬ 
nahme steht seheinbar mit der Bildung von Antiamylase nicht 
im Zusammenhang: ob dieselbe von der Immunisierung der 
Tiere direkt abhängt, möchten wrir unentschieden lassen.
        

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