Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über Blutserumdiastasen und Antidiastasen
Person:
Ascoli, M. A. Bonfanti
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit18029/3/
158 
Mi Ascoli und A. Honfanti, 
Tabelle Ia. 
Prozentsatz des gebildeten Zuckers 
1 ccm Blutserum von 
bei 
50**cm 2 0/ui ge 
Kartoflel- 
stärke- 
suspension 
Einwirkung 
50 ccm 2u(uige 
Reis¬ 
stärke¬ 
suspension 
Ulf 
'•0 ccm l°/0ig(' 
Heis- und l°/0ige 
KartoflVlstiirke- 
suspension 
Nr. 16 : Diabetes mellitus . . 
0.228 
0,209 
^_ 
Hemiplegiker ; Bekonvaleszent 
0,101 
0,251 
— 
Nr. 15: Diabetes mellitus. . 
0.127 
0.122 
18: Kmupöso Pneumonie 
— 
0,092 
0,120 
*■ 0: Pellagrarekonvalesz. 
undosierbar 
undosierbar 
0,093 
* 1 : 
> 
0.078 
0,201 
10: 
0,095 
0,076 
0.110 
■ 
3 : 
0,117 
undosierbar 
0.082 
Bind........... 
0,102 
0,065 
0.138 
Tabelle Ib. 
Prozentsatz des gebildeten Zuckers 
bei 
Einwirkung auf 
2 ccm Blutserum von 
100 ccm l°j0igc 
KartolTelstürke- 
suspension 
100 ccm; jPfojfcl 
Keisstärke- 
suspension 
100 ccm 0.r>°/0ige 
Heis- und 
0,5‘»/o ige* 
KartoflVlstarkc- 
suspension 
Pellagrarekonvaleszenten, Nr. 8 
0.092 
0,078 
— 
Rind........... 
0,066 
0.058 
0,138 
Es liiere am nächsten, diese Befunde mit der verschie¬ 
denen Löslichkeit der Stärkearten in Zusammenhang zu bringen. 
Bei näherer Betrachtung der Protokolle ergibt sich aber, daß 
einmal bei'Einwirkung von Blutserum auf Kartoffelstärke, das 
andere Mal wieder auf Reisstärke die Zuckerbildung größer 
ist. Mithin wird die erwähnte Erklärung hinfällig und die 
beobachteten Tatsachen zwingen uns zur Annahme, daß das 
Blutserum eine Vielheit von diastatischen Fermen¬ 
ten enthält, die spezifisch oder partiell spezifisch
        

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