Volltext: Untersuchungen über die Gallen einiger Polartiere. II. Über die Galle des Moschusochsen (43)

1-1’> O lof 11 am in.mi .■'ten, rntersucliunmi über die fiallrii etc. 
blaßgelb. sie gab eine starke .lodreaktion und Instand also 
minder-tens zu einem großen Teil aus (Tolsäure. Die weiteren 
Versuche. dies«* kleine Menge auf (hiolcinsäurc zu verarbeit(,n. 
füllrlen zu keinem licsultat«. 
Aus dein von der Dohcliolalsawe getrennten baryiun- 
haltigcn Kill rat e wurde das Taurin isoliert. Ks wurden im 
ganzen nur 0.100 g. reines Taurin gewonnen, dessen Identität 
dureli eine Sehwefelbostiinmung kontrolliert wurde. Die Aus¬ 
beute war im Verhältnis zu der berechneten Menge (rund 0.850 ; j 
etwas klein, was dureli die Schwierigkeit, das Taurin von den 
Mi nera Ist ollen zu reinigen, bedingt war. Die Menge des ge¬ 
wonnenen Iaurins (O.lßO g) entspricht einer Monge von mehr 
als O.o g (Iholsäure. bezw. (llioleinsäiire. Da aber die Menge 
der letzteren, wenn sie überhaupt vorhanden war, weniger als 
0.0077 g betrug, folgt hieraus ganz sicher, daß die untersuchte 
( lalle gewöhnliche Taurneliolsäure und in dem Filtrate von 
den Fisenl'üllungen ausschließlich oder fast ausschließlich diese* 
Tauroeliolsüure enthielt. Hiermit ist aber nicht die Möglichkeit 
ausgeschlossen, daß» die (lalle des'Moschusoohsen auch Tauro- 
eholemsäure enthält. Aus ineinen an anderen (iahen ausge- 
liihrtcn. noch nicht abgeschlossenen Untersuchungen scheint 
nämlich horvorzugoheii, daß die Tauroeholeinsäurc in den Fisen- 
niedejschlägen sieh vorhndel. Da <li<‘ses Verhallen zur Zeit 
der Ausführung der nun mitgeteilten Untersuchungen mir noch 
nicht bekannt war. wurden die Kisenlällungen leider nur auf 
(ilykoehol- und tilykoeholeinsüure verarbeitet. 
» 
In den untersuchten (iahen des Moschusochsen konnten 
also (ilykoehol-. (ilyknchnleiusüurc und gewöhnliche Taurochol- 
süure nachgewiesen werden.
	        
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