Bauhaus-Universität Weimar

Zur Kenntnis einiger physiologisch wichtiger Substanzen. 7ß 
Schmilzt unter Aufschäumen hei 205—200°. Fast un¬ 
löslich in kaltem, etwas löslich in heißem Äthylalkohol, leichter 
löslich in heißem Methylalkohol. 
Hist idin-Cadmiiimchlorid. 
Konzentrierte, wässerige Lösung von Histidindichlorid wurde 
mit kalt gesättigter4, alkoholischer Cadmiumchloridlösung ver¬ 
setzt. Fs tiel ein kristallinischer Niederschlag, dem wahr¬ 
scheinlich die Formel Cf>II;,N;$0, • HCl. CdCI2 zukommt. 
0,1772 g Substanz gaben 1S.H ccm N 00.5' C.. 7:Ui.S mni |};u 
Ö.2H1 » - » 0.2805 g AgCl 
Merechnct für C„II„N302 • HCl CdCI, befunden 
N‘ 1L2°/o X 12.10 5 ’ 
(;1 »M»*.* CI 28.70 « 
Di(‘ gefundenen zu hohen Werte erklären sieh höchst 
wahrscheinlich aus dem Umstand, daß etwas Histidindichlorid 
das in Alkohol ja last unlöslich ist, mitgefallen war und sich 
auch durch Umkristallisieren nicht beseitigen ließ. Die Substanz 
ist in kaltem, wie in heißem Äthyl- und Methylalkohol nahezu 
unlöslich. Sie schmilzt zwischen 270 und 275° unter Auf¬ 
schäumen. Frwähnt sei noch, daß alle drei beschriebenen 
Cadmiumverbindungen in Wasser sehr leicht löslich sind. 
K u ]) le r s aJ z des i n a k t i v e n A rgi n i n s. • 
Fine wässerige Lösung des zuerst von Kutscher1 i dar¬ 
gestellten inaktiven Arginins wurde mit gepulvertem Kupfer¬ 
karbonat gekocht, vom überschüssigen Kupferkarbonat abliltricrt 
und eingeengt. Fs schied sich ein schön blau gefärbtes Salz 
von der Zusammensetzung ((:«HuN402)2 . UufNO^-f 2 H/) aus. 
0,20dß 
    

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