Bauhaus-Universität Weimar

10 L. K. Meyer, Zur Kenntnis des PhosphorstulTwechsels. 
Phosphor zu retinieren, hat demnach einen sehr geringen 
* Phosphorhunger 
Anders gestaltete sieh die Phosphorbilanz bei dem zweiten 
Hunde.' Bei dem geringsten Phosphorgehalt der Nahrung (Fleisch¬ 
pulver), bei 0,271 PA »*1 die Bilanz negativ und zwar gleich 
— 0,09 g, bei d(*r Zufuhr von 0,303 g (Eiereiweiß) ist der 
IV,().-Verlust nur noch —0,032 g, und bei der Gegenwart von 
0,90 g PA (Fleisch) in der Nahrung ist eine Retention von 
0,180 g PA zu verzeichnen. Ebenso ist bei der Fleischfütterung 
in der 111. Periode eine Phosphorretention von 0,174 g erzielt. 
Die Fleisehfüttorung in der V. Periode zeigt nur eine Retention 
von 0,08 g PA- die Periode ist jedoch zu kurz, um daraus 
Schlüsse zu ziehen. 
Die Erhöhung des Phosphors in der Nahrung hatte also 
einen erhöhten Phosphoransatz zur Folge. — Die Resul¬ 
tate dieses zweiten Versuches sprechen tin* die Richtigkeit der 
Annahme Ehrstrüms und Gronheims und Müllers.1) daß 
«der Organismus die Fähigkeit besitzt, während längeren 
Zeitperioden relativ große Mengen von Phosphor entweder 
anzusetzen oder abzugeben». 
O Zeitschrift für iliät. und pliysik. Therapie ltH)2. Bd. (».
        

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