Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die Ausscheidungsgröße per os, subkutan und intravenös eingeführter Harnsäure beim Kaninchen
Person:
Bendix, Ernst Alfred Schittenhelm
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17999/1/
Über die Ausscheidungsgröße per os, subkutan und intravenös 
eingeführter Harnsäure beim Kaninchen. 
Von 
Ernst liciulix und Alfred Seliitteiihelni. 
(Au> «lom Laboratorium der (2r inedi/.ini-i hi n Klinik i 
(l)'-r lîo.laktion /u^<,giing<-n am 21. Juli Wo» > 
Gelegentlich anderer Untersuchungen war es für uns von 
Wert, tostzustellen, wie sich die Ausscheidung dir per os, 
subkutan und intravenös eingelïiluten Harnsäure Ixmiii Kaninchen 
gestaltet. 
Unsere Versuchsanordming war folgende: 
M*»fliehst gleichartig ernährten Kaninchen wurde it,i Pipe- 
ra/iii gelöste Harnsäure der Heih(‘ nach intra\(*nös, subkutan 
und per os hergebracht. Wir haben Versuchsnähen von ein- 
und zwei tägigen Perioden gewählt, mit entsprechend langen 
Intervallen. Auf die Wiedergabe vom Gesamt-N-Werte ver¬ 
zichten wir, da nach unseren Erfahrungen derselbe zu grollen 
Schwankungen unterliegt, um für die Heurtciluiig der resorbierten 
ilarnsäuremenge von wesentlicher Hedeutnng zu sein. Die 
Abgrenzung des brins geschah durch manuelles Ausdrücken, 
was hei einiger Übung durchaus genüg!. Die Methoden waren 
die gebräuchlichen. Ks bedarf jedoch besonderer Hemerkung, 
dal» der sedimenlreichc Kaninchenharn zunächst mit Natron¬ 
lauge gekocht und heil» filtriert wurde. Aullerdcm hat uns zur 
Klärung des Filtrats vom Schwelelsilber eine Heigahe von 
kleinen Mengen ges. Älumiiiiumaectaliösuug (Wienert guh- 
■ < 
Dienste geleistet. 
Versuch I. 
Kräftiges weibliches Kaninchen. 2 t‘.10 g Gewicht.
        

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