Bauhaus-Universität Weimar

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Zd. H. Skraup, 
In 100 Teilen: 
Hererlinet 
C 40,87 
Il 6Æ 
Gefunden 
39,93 
fî.98 
Alkoholunlöslicher Teil. 
\\ ie schon früher beschrieben wurde, kristallisieren aus 
der durch Phosphorwolframsäure ausgefällten Flüssigkeit nach 
Entfernung des l b(irsc.husses von Phosphorwolframsäure zu¬ 
nächst Tyrosin und Leucin aus. Die Mutterlauge gibt, wenn 
das Daryum durch Schwefelsäure genau ausgelallt wird, sodann 
nach starkem Konzentrieren die Salzsäureverbindung der Gluta¬ 
minsäure und die Multerlauge dieser Konzentration endlich beim 
Vermischen mit absolutem Alkohol eine halb kristallinische, 
halb amorphe Fällung. 
Wird letztere mit konzentrierter Salzsäure übergossen, 
so geht (‘in Teil in Lösung, während neue Mengen von salz- 
saurer Glutaminsäure ungelöst bleiben. 
Die von letzterer abgesaugte Flüssigkeit dunstet sirupös 
ein und hatte auch nach vielwöchentlichem Stehen nur höchst 
geringe» Spuren von Kristallanschüssen gezeigt. 
Durch Lösen in Wasser und genaues Ausfällen mit Silber- 
«.xyd wurde sie entchlort. Das Filtrat vom Chlorsilber, zum 
müliig dicken Sirup gedampft und mit Alkohol vermischt, schied 
eine gelatinöse Masse ab, die gleichfalls keine Neigung zur 
Kristallisation besah. 
Sie wurde in Wasser heiß gelöst, kochend mit über¬ 
schüssigem (etwa dem gleichen Volumen) Alkohol gefällt und 
der Niederschlag zu wiederholten Malen demselben Verfahren 
unterworfen. A\> sodann die wieder in Wasser gelöste Masse 
m der Hitze vorsichtig mit Alkohol ausgefällt wurde, schied 
sich eine Kristallisation ab, die in der Kälte sich noch ver¬ 
mehrte. 
Die Aufarbeitung der verschiedenen Mutterlaugen nach 
derselben Methode gab nur mehr sehr geringe Mengen der 
kristallisierten Substanz. 
Durch wiederholtes Umkristallisieren aus Wasser unter 
Zusatz von lierkohle erhielt man hübsche weihe Platten, die
        

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