Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zur Kenntnis des Harns und des Stoffwechsels der Herbivoren. - Vorkommen von Allantoin. - Indikanbestimmung
Person:
Salkowski, E.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17984/15/
Zur Kenntnis des Harns und des Stoffwechsels der llerluvoren etr. 227 
durch «lit* organischen Substanzen nicht gestört wird, denn es ist 
nicht abzusehen, warum gerade in einzelnen Fällen die Hlyzerin- 
phosphorsäure bis auf ein äußerstes Minimum vermindert 
sein sollte. 
(>. Schwefelsäure und Schwefel. Direkt bestimmt 
wurden nach bekannter Methode der (îesamtschwefel, di«* 4 «<*- 
samt Schwefelsäure, die gebundene Schwefelsäure ;■ berechnet 
der neutrale Schwefel durch Abzug der (iesamtsehwefelsüwre 
vom ( iesamtschwefel, dit* präformierle Schwefelsäure durch 
Subtraktion der Ätherschwefelsäure von «1er (îesamtsehwefeU 
säure. Von den Verhältniszahlen ist auffallend dit* Inkonstanz 
von S:N. deren Ursachen sehr verschieden sein, z. K. im 
Fuller oder im Tränkwasser liefen können, und die Überein¬ 
stimmung in dem Verhältnis Neutraler S : N. Oh dabei lediglich 
der Zufall gespielt hat, oder Gesetzmäßigkeiten in dieser Dichtung 
vorhegen, müllten weitere Untersuchungen lehren. 
7. IIippursäure. — Die llippursäure ist diesmal Hin¬ 
durch Ausfällen des stark eingedampften Harns — 2ö0 resp. 
Ion ecm — mit Salzsäure, Abliltrieren nach iS Stunden, Aus¬ 
waschen mit möglichst wenig Wasser, Trocknen und Wägen 
bestimmt. Die angeführten Zahlen stellen also Minima!werte 
dar. Von dem bei der Untersuchung des Pfordeharris ange¬ 
wendeten Verfahren der N-Destimmung im Ätherauszug habe 
ich diesmal Abstand genommen, da mir Zweifel aufsliegen, ob 
im Pferde- oder Kinderharn der déliait des Harns an Skatol- 
karbonsäure und an Zersetzungsprodukten der lndoxylschwefel- 
säure nicht doch merkliche F<*hler verursachen könnt«*. 
Auf die Frage, ob der in den Atherauszug übergehende 
Harnstoff — trotz des Ausschüttelns des Ätherauszuges mit 
Wasser nach Dlumenthal1) — ein fehlerhadt.es Plus bewirken 
könnte, möchte ich liier nicht eingehen, es scheint mir indessen, 
dal! die Hinwendungen von Sont beer2) gegen dieses Verfahren 
durch IM um ent ha! und Braunstein3! im wesentlichen als 
nicht gerechtfertigt erwiesen sind. 
M Zoitsclir. f. klin. Med., Hd. {0, Heft .'i u. 1. 
ïi Diese Zoilschrift. ltd. XXXV, S. "Mi. 
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