Bauhaus-Universität Weimar

212 K. Salk owski, Über das Verhalten der Asparaginsäure 
— gesteigert gewesen, da die Schwefelausscheidung, auf 3 
Tage (ungerechnet, in dieser Periode 0,215 g betrug gegenüber 
rund 0,10 g in der vorhergehenden Periode. Führt man ohne 
Berücksichtigung dieses Umstandes die Berechnung aus, so 
gelangt man zu einem widersinnigen Resultat über die Größe 
der Resorption. 
An den Normaltagen beträgt die mittlere N-Ausscheidung, 
auf 2 Tage umgerechnet, 0,824 g; in der Fütterungsperiode 1,935 g. 
Die Differenz ist also 1,111 g, während mit der Asparaginsäure 
nur 0.017 g eingcfiilirt sind, und das trotzdem die Wirkung 
der Asparaginsäure in den der Fütterung nachfolgenden 24 
Stunden sicher noch nicht abgeschlossen war. (Aus äußeren 
Gründen mußte der Versuch abgebrochen werden.) Auch das 
fehlerhafte Plus an N zeigt mit Bestimmtheit, daß der Eiwei߬ 
zerfall in dieser Periode gesteigert war. Berechnet man rück¬ 
wärts aus dem mittleren Verhältnis von S:N (=1:7,55) die 
auf Periode V aus dem Kiweißzerfall stammende N-Menge, so 
erhält man hierfür eine N-Ausseheidung von 1,079 g. Unter 
Benutzung dieser Zahl würde sich eine Resorption von 90°/o 
ergehen. 
Für die Hauptfrage sind diese Berechnungen indessen 
belanglos, es steht jedenfalls fest, daß die resorbierte Asparagin- 
säurc zum größten Toil in Harnstoff und nicht in Uramido- 
bemsleinsäure übergegangen, ein Teil vielleicht unverändert 
ausgeschieden ist.
        

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