Bauhaus-Universität Weimar

î’ber die Hefekatalase. 
KW 
ist die Reaktionsgeschwindigkeit in verdünnten Lösungen etwas 
größer, als in konzentrierteren': bei 0° landen wir das Umge¬ 
kehrte his zu 1 35 normal. Hei Reaktionen erster Ordnung ist 
die Reaktionsgeschwindigkeit von der Konzentration unabhän¬ 
gig. Ls müßten noch weitere Versuche in dieser Richtung 
gemacht werden: aber das steht jetzt schon fest, daß hier 
(dne allgemeine Eigenschaft der Enzymreaktionen vorliegt und 
zwar darin bestehend, daß dieselben verschieden verlaufen in 
Abhängigkeit von der Konzentration des umzuwandelnden 
Stoßes. Ganz ähnliche Erscheinungen hat auch Seliter bei 
der Rlutkatalase (Hämase) gefunden. Die Hefekatalase scheint 
aber von der Hämase verschieden zu sein: sie ist z. R. viel 
widerstandsfähiger gegen Wärme, denn S'enter konnte seine 
Versuche nur bei 0° auslühren, schon bei 10° bemerkte er 
beträchtliche Oxvdation des Enzvms: wir arbeiteten auch bei 
* % 
2ö° mit sehr befriedigendem Resultat. 
6. Einfluß der Enzymkonzentration. 
Zu I LO ccm Il./)2 wurden verschiedene Mengen Enzym¬ 
lösung zugesetzt und mit Wasser auf 200 ccm ergänzt, so daß 
die H2( ^-Konzentration überall die gleiche war, nämlich Mm 
molar. 
Versuchs tempe rat ur 0°. 
Min. 
10 ccm Enzymlösung 
20 ccm 
30 ccm 
KMr»04 
0,4343 K 
KMn()4 ! 
0.4343 K 
KMn()4 | 
0,4343 K 
0 
20.0 
— 
20,0 
— • 
20,0 
-— 
5 
23.0 
0.00020 
23.3 
0,01150 
22,0 
0.01040 
10 
21,9 
0.00844 
20,3 
0.01173 
18 0 
0,01000 
20 
17,0 
0,00800 
lé,6 
0,01158 
12,3 
0,01070 
30 
14,4 
0.00921 
11,0 
0.01104 
8,4 
0,01008 
40 
11,7 
0,00801 
0,2 
0,01152 
7.2 
0.01418 
t>0 
7.8 
0,00887 
5,4 
0,01154 
i 
3.8 
0,01408
        

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