Bauhaus-Universität Weimar

Kniigc Keile;ilt** zur Kenntnis dos Invertins* dor Hole. 
Aulicnflüssigkcit in Käiilnis *it*r;iten. Ks empfiehlt sich deshalb 
der Zusatz von etwas Toluol zu beiden. 
Zu dem ersten derartigen Versuche, ein wirksames In¬ 
vert inprüparat darzustellen, wurden ö Kilo der obengenannten 
reinen 1‘reliliefe angewandt. Nachdem ich diese Menge final 
nacheinander mit Wasser ausgezogen, die vereinigten K.\- 
trakte in oben beschriebener Weise behandelt-und namentlich 
die Dialyse 8 Tage laug fortgesetzt hatte, erhielt ich aus der 
Innenllüssigkeit des Dialysators durch Pallen mit absolutem 
Alkohol, Waschen des Niederschlags mit Alkohol und Ailier 
und Trocknen desselben im Vacuum über Schwefelsäure, zuletzt 
nur noch 11.I g eines leichten grauweißen Pulvers, »las sich 
allerdings sehr wirksam erwies. 
Die Analyse desselben ergab folgendes: 
Ascii o n best i ui in ua "f. 
1. I.Si ist! g trockener Substanz hinterlief>eii n.0.‘17P g, entsprechend 
Asche; 
2. UO.'Î/!» - Asche enthielten tUMOP g entsprechend Sl.ôf ' K,O 
odor ;»{*).(it)° 0 I*. 
Daraus herechnet sicti für das Inveitinpräparal seihst <111 (iohalt 
von I lyj. oder 0.72°,■> 1*. 
1.1 e in on t a ran a I y se. 
1. o. IPS.» g trockener Suhsl. lieferten O.d 17 g Kohlensäure u. 0.11 Pô g Wasser : 
2. e.giJS/ » » » gaben nach Kjeldahl li.olilp g Stickstoff. 
Also enthielt die aschenfreie Substanz : 
C -{-l.öDu - 
H n.sij"., _ 
A i,l(iu,u 
Zu den Analysen sei bemerk!. 1. dab ich die Substanz zum Zwecke 
der Kohlenstoff- und Wasserstoftbestimmung erst mit etwas •Kaiium- 
dicliromat vermischt und dann im Schiffchen verbrannt. 2. dal* ich die 
Asehenhoslimmungcn. ebenso wie Kölle.1) nacli der Methode von Streck er 
ausgeführt tiahe. Danach wird bekanntlich eine Menge von etwa I —2 g 
der trockenen Substanz vorsichtig im l’orzellantiegel verkohlt, sodann 
der asohenhaltigen Kohle soviel konzentriertes' l»;ii vtwasser von be¬ 
kanntem Debatte zugelugt, daß etwa die Hälfte mein KaO vor banden 
ist. als die in der Asche anwesende I'hosphorsiure zu himlen vermag, 
und endlich, nachdem die Lösung auf dem Wasserbade eingedampft 
worden, mehrere Stunden lang bei schwacher Kotglut im Muffelofen er- 
•i Diese Zeitschrift. Kd. XXIX. S. IdO.
        

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