Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über einige Verwendungen der Naphtochinonsulfosäure
Person:
Ehrlich, P. C. A. Herter
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17939/3/
Über einige Verwendungen der Naphtochinonsulfosäure. 381 
Aus diesem Grunde möchten wir kurz auf die Beschreibung 
einer Substanz eingehen, die vielleicht nach dem vorausgehenden 
einen kleinen Fortschritt bedeutet, wenn auch das erzielte 
Resultat der entgiftenden Funktionen noch nicht befriedigend 
ist; aber auch das negative Resultat ist in diesem Falle von 
Interesse und Bedeutung. 
Es handelt sich hier um die 1,2-Naphtochinonsulfon- 
säure (4) von der Formel 
CO 
CO 
S03H, 
die von O. N. Witt1) durch geeignete Oxydation der Amino- 
naphtolsulfosäure 
und 
S03H S03H 
hergestellt ist, und deren eminente Reaktionsfähigkeit Witt, 
Böninger2) und mehrere andere bereits erkannt haben. 
Durch Reduktion geht die Säure in das entsprechende farblose 
Hydrochinonderivat über 
OH 
OH 
SOsH, 
das bereits von Böninger (1. c.) beschrieben ist. Entsprechend 
der großen Reduktionskraft gewisser Zellen wird die Säure 
auch im Organismus zum größten Teil reduziert. 
Das uns zur Verfügung stehende Präparat war das 
Natriumsalz 
. S03Na 
und stellte ein goldgelbes, in Alkohol schwer, in Wasser ziemlich 
leicht lösliches Pulver dar, das relativ geringe Toxizität besitzt. 
^Berichte der Deutschen chem. Gesellschaft, Bd. 24, S. 3163. 
2) Berichte der Deutschen chem. Gesellschaft, Bd. 27, S. 25. 
25*
        

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