Bauhaus-Universität Weimar

Beitrag zur Chemie des Kreatinins und Kreatins im Harne. 
Vom 
Otto Foliti. 
(Aus .lein «• Ih• mi-1• 11.• I, l.al.oratonum -Io, |lo>j„i,,|. tur Irr nkruitV 
W.»\' r ! i * y. Mi--. | . s. A.i 
(llor I!i ilak(ion am J I , (.ruar 1«m*ij. 
I. Eine neue Methode zur Bestimmung des Kreatinins im Harne. 
II Über das Vorkommen von Kreatin im normalen Harn, und über 
die quantitave Bestimmung etwa vorhandenen Kreatins. 
III. Uber die Darstellung von Kreatinin aus dem Harne. 
IV. Über die Bestimmung des Kreatininstickstoffs nach Kjeldahl. 
Ks o-ihl wohl keinen wielili^eii Meslandleil im Manie, 
dessen qnantilnlive Hesfimninn«: in jeden- llhisichl so unl»e- 
Iriodigcnd isl wie die d«-s Kreatinins. Mil mö jii 1>I ja normalerweise nur zwei |>e- 
standtcile illarnsloll und Ammoniak), deren Stiekslolljjeliall in 
iVozenlen des oesamlon .Sliekstoiïs des Mains berechnet nmlVi 
!'l als der des Krealinms. Im Winter 1ÎM>2 II niilemahm ich 
<•' daher, diese Lin ke aiis/.uliilhui und. da die damals aus- 
"eurbeilcle Methode während der lel/.leri neun Monate mit 
loO Hamen ausclieinend zuverlässige Werte «riehen hat. 
-iauh(‘ ich mit der Vcröllentlieliiinjr der Methode nieht länger 
frtfern zu müssen. 
Die hier zu beschreibende Methode ist eine kolorimelrisehe, 
hforündet auf die von .laIIV* ’) entdeckte Meaklion des Kreati¬ 
ves mit alkalischer Mikrinsänreh'tsimjr. Ma nach .lalle kein 
“derer Mcslandleil des Mains eine ähnliche Meaklion «rjht, 
läcsc Zeitschrift. |{,| S. ;?!)!) dSSl! .
        

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