Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die sogenannten Metallverbindungen der Eiweißkörper nach der Theorie der chemischen Gleichgewichte
Person:
Galeotti, G.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17897/46/
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G. Galeotti, 
Punkt der (Al, Ag)-Achse dargestellt wird, und in eine einem 
Punkt der Isotherme A' Fy entsprechende Lösung. 
In den Fig. 7 und 8 habe ich nur einen Teil des ge¬ 
wöhnlichen gleichseitigen Dreiecks gezeichnet, weil ich, um eine 
deutliche Reproduktion der Isothermen zu erhalten, bei den 
Seiten des Dreiecks die Länge von 1 Meter beibehalten mußte. 
Die (Al, Ag)-Achse kann also in der oben erwähnten Figur 
nicht gefunden werden: aber die Gleichgewichtsbedingungen 
zwischen den festen und flüssigen Phasen sind bestimmt durch 
die Richtung der Konjugationsgeraden, die gezeichnet worden 
sind. Auf diesen befinden sich die den analysierten Komplexen 
entsprechenden Punkte (A, R, G, D, E, F). Man sieht sogleich, 
daß die Konjugationsgeraden parallel verlaufen, oder leicht 
von einander abweichen und insbesondere, daß sie nicht danach 
streben, sich zu treffen: dies bedeutet, daß das Gleichgewicht 
sich eindeutig bestimmt ergibt, wenigstens für alle Komplexe, 
die durch Punkte dargestellt sind, welche sich in der von diesen 
Konjugationsgeraden durchschnittenen Zone befinden. Ferner 
sieht man, daß Lösungen, in welchen das Silbersalz in geringerer 
Konzentration vorhanden ist, im Gleichgewicht sind mit Nieder¬ 
schlägen, die ärmer an Ag sind und umgekehrt. 
Die analytischen Ergebnisse dieser Experimente findet man 
in den vorstehenden Tabellen (Tab. Ill u. IV). 
Vergleichen wir diese Resultate mit den im vorher¬ 
gehenden erhaltenen hinsichtlich des CuS04, so können gleich¬ 
zeitig mit einer allgemeinen Ähnlichkeit des Verhaltens einige 
Unterschiede hervorgehoben werden, von denen es mich nur 
interessiert, auf die folgenden hinzuweisen. 
Der Teil des monophasischen Feldes, welcher sich links 
von dem ansteigenden Aste der verschiedenen Isothermen be¬ 
findet, ist eine breite Zone für den Fall des AgN03, während 
er ein feiner Streifen für den Fall des CuS04 ist. Dies zeigt uns, 
daß sehr konzentrierte Albuminlösungen, indem sie dennoch 
homogen bleiben, beträchtliche Mengen von AgN03 enthalten 
können, während sie sich durch Hinzufügung kleiner Mengen 
von CuS04 niederschlagen und daß durch Hinzufügung von 
Albumin ein Silberalbuminat sich reichlich wieder auf löst,
        

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