Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die sogenannten Metallverbindungen der Eiweißkörper nach der Theorie der chemischen Gleichgewichte
Person:
Galeotti, G.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17897/23/
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G. Galeotti 
einen Punkt einer Isotherme dargestellt werden kann, deren 
Äste man in der gewohnten Weise konstruieren kann, indem 
man nämlich in der Ebene des Dreiecks projiziert: 1. Die Be¬ 
rührungslinie zwischen der ^-Fläche und der abwickelbaren 
Fläche, die mit den Tangentialebenen konstruiert wurde, welche 
auf die oben beschriebene Weise von den Punkten ausgehen, 
welche die Potentiale der festen binären Phasen darstellen: 
2. die Berührungslinie derselben Fläche mit dem anfangs be¬ 
schriebenen Berührungskegel, deren Spitze dem Potential des 
CuS04-Hydrats entspricht. 
Wenn die Kurven einander schneiden, so entsprechen 
ihre Schnittpunkte (multiplen Punkte) singulären Punkten der 
ZFFläche, und dann gehen sie zuweilen dazu über, nicht mehr 
stabile Lösungen, sondern in höherem oder geringerem Grade 
labile Lösungen darzustellen, die das Streben haben, sich in 2 
oder 3 Phasen je nach ihrer Lage zu spalten. 
Bei diesen theoretischen Betrachtungen derartiger Probleme 
wird die Potentialfläche als bekannt vorausgesetzt, und aus ihr 
werden durch einfache geometrische Operationen die Isothermen 
abgeleitet, welche die Gleichgewichte bestimmen ; in der Praxis 
folgt man dem umgekehrten Weg, d. h. man bestimmt durch 
Experimente die Isothermen und die Konjugationsgeraden, und 
von ihnen kann man später zuweilen auf eine ideale Darstellung 
der Potentialfläche oder von Teilen derselben wieder zurück¬ 
gehen. Auf jeden Fall löst diese Bestimmung der Isothermen 
auf experimentellem Wege das Problem des Gleichgewichts. 
Die Methoden, vermittelst welcher die Isothermen erhalten 
werden können, sind verschieden: ich habe diejenige befolgt, 
welche in der Analyse der verschiedenen Phasen besteht, nach¬ 
dem man sie vorher von einander getrennt hat. Auf diese 
Weise hat man den Vorteil, auch die Konjugationsgeraden zu 
erhalten, die bei Verwendung anderer Methoden gewöhnlich 
unbekannt bleiben. 
Untersuchungsmethode. 
Wie ich jetzt angedeutet habe, bestand die Mehrzahl der 
Untersuchungen, über die ich unten ausführlich berichten werde,
        

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