Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die nach verschiedenen Methoden hergestellten Hämine, das Dehydrochloridhämin und das Hämatin
Person:
Küster, William
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17892/9/
Über die nach verschiedenen Methoden hergestellten Hämine etc. 399 
T, 
0,2063 Subst. (110°), 0,4726 C02, 0,0945 H,0 = 62,48 °/o G 
u. 5,09 °/o H. 
Mit Hilfe von Pyridin u. Chloroform umkrystallisiertes Präparat. 
0,2114 Subst. (110°), 0,4825 C02, 0,0978 H20 = 62,25 °/o G 
u. 5.14 
9 / 
H 
37,5 B. = 9,0 °/o N 
AgCl, 0.0371 Fe203 = 5.45 
0,1719 Subst. (110°), 13,7 ccm N, 160, 
0,300 Subst. (120°), 0.0662 
u. 8,66 °/o Fe (Carius). 
Zusammenstellung. 
Gefunden im umkryst. Acethämin. 
a ß 
G 62,53 62,29 62.48 
H 5,06 5,34 5.09 
N 8.59 8,5 8.68 8.62 
Gl 
Acethämin C34Ii3804N4Cl Fe. 
Berechnet °/o 
CI 5,44 5.81'i 5,13 \ g 5.181 
8,71/8,65/ ' 8.93 / 
Fe 8.59 
T 
62,25 
5,14 
9.00 
/ 
5,45 
8.66 
8.58 
Anhang. 
1. Präparat aus Kohlenoxydblut (umkrystallisiert). 
0,1432 Subst. (110°;, 0,3293 C02, 0,0629 H20. 
2. Präparat, ebenfalls umkrystallisiert. 
0,1548 Subst. (110°), 0,3525 C02, 0.0708 H20. 
Kohlenoxydacethämin C^H^OJhCl Fe. Gefunden 
1. 2. 
Berechnet °/o G 63,19 
0 
62.72 
62,16 
70 H 4,85 4.88 5,08 
B. Darstellung und Umkrystallisation von Bromwasserstoffhämin. 
Die äußerst mühevolle Darstellung dieses Präparatswurde 
nicht wiederholt, die Analysen des Rohprodukts stammen aus 
den Jahren 1893 und 1894 und sind noch nicht veröffentlicht 
worden. Die Umkrystallisation gelang durch Lösen von 1 g 
in 2 ccm Pyridin und 20 ccm Chloroform, was äußerst glatt und 
rasch vor sich ging, so daß kurzes Schütteln mit der Hand 
genügte. Die filtrierte Lösung wurde in 100 ccm abs. Alkohols 
geträufelt, welcher auf 70 0 erwärmt und dann mit 2,5 ccm ge¬ 
sättigter Bromwasserstoffsäure versetzt worden war. Ausbeute 
aus 3,8 g Rohprodukt 2,55 umkrystallisiertes Hämin.* 2) 
9 Ber. d. d. ehern. Ges., Bd. 27, S. 577 (1894). 
2) Die Lösung des Hämins wurde bei einem ersten Versuche in 
mit Bromkalium gesättigten Eisessig eingetragen, der auf 105° erhitzt und 
dann mit ein wenig Bromwasserstoffsäure ersetzt worden war ; eine Aus¬ 
scheidung von Krystallen wurde aber nach dem Erkalten nicht beobachtet.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.