Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die nach verschiedenen Methoden hergestellten Hämine, das Dehydrochloridhämin und das Hämatin
Person:
Küster, William
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17892/17/
Über die nach verschiedenen Methoden hergestellten Hämine etc. 407 
in der Flüssigkeit befindlichen Glasstabe abgesetzt hatten, waren 
deutlich kristallisiert. Der Niederschlag wurde auf einem Filter 
gesammelt, mit l°/o Salzsäure haltendem Weingeist nachge¬ 
waschen, dann wie üblich getrocknet. Die Ausbeute betrug 
etwa 10 g. 
Analysen. 
0,1431 Subst. (120°), 0,3301 C02, 0,065 H20, 0,0179 Fe203 = 62,91 % Cr 
5,05% H, 8,75% Fe (Asche); 
0,1014 * (110°), 7,6 ccm N, 731 mm B. 14° = 8,46°/o N1); 
0,2412 » (90°), 18,5 » » 736 » » 15° = 8,69% » *) 
0,3225 » (105°), 0,0635 AgCl (durch zweimaliges Lösen in reiner KOH, 
= 4,87% CI Fällen des Ht. durch HN03 u. Fällung 
des Filtrats durch AgN03). (2) 
0,355 Subst. = 0,0775 AgCl u. 0,0432 Fe203 = 5,39% Clu. 8,5 °/o Fe (Carius) *) 
Zusammenstellung. 
Berechnet für C34H3304N4ClFe 
°/oC 62,53 
°/0 H 5,06 
°/oN 8,59 
°/o CI 5,44 
°/oFe 8,59 
Gefunden 
62,91 
5,05 
8,46 8,69 
4,87 — 5,39^ 
8,75 — 8,5 / 
Die Analysen dieses Rohproduktes stimmen also im Gegen¬ 
satz zu den von Rosenfeld ausgeführten auf die Formel des 
«Acethämins», namentlich was den Stickstoff betrifft. Daß 
Rosenfeld nur 7,64°/o Stickstoff im Mittel fand, liegt an der 
Methode;3) er hat die Restimmungen nach Kjeldahl ausgeführt: 
dagegen bleibt mir unerklärlich, daß sich ein Eisengehalt von 
im Mittel 9,72 °/o ergeben hat. 
E. 2. Umkristallisation von Hämin nach Rosenfeld. 
1 g Hämin, 1 g Chinin und 25 ccm Chloroform wurden 
5 Min. lang geschüttelt, darauf die fast klare Lösung filtriert, 
es hinterblieben nur geringe Reste. Das Filtrat wurde in 
120 ccm mit Kochsalz gesättigten Eisessigs von 104° einge¬ 
tragen, dem kurz vorher 0,5 ccm konzentrierte Salzsäure zu- 
9 Diese Analysen verdanke ich Herrn Apotheker Haas in Tübingen. 
2) Die Analyse wurde im chem. Laboratorium der tierärztlichen 
Hochschule zu Stuttgart ausgeführt, in welchem leider eine Bestimmung 
nach Carius einstweilen unmöglich ist; die Methode macht wahrschein¬ 
lich, daß zu wenig Chlor gefunden wurde. 
3) Vergl. die Bemerkung auf S. 421.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.