Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die Bedeutung der Pentosane als Bestandteile der Futtermittel, insbesondere des Roggenstrohes
Person:
Rudno Rudzinski, Albin von
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17891/20/
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Albin von Rudno Rudzinski, 
Im Mittel der Parallelanalysen3) ergaben sich folgende 
Resultate für den auf Trockensubstanz umgerechneten Pentosan- 
gehalt : 
Stroh von 
Parzelle 8. 
Ungedüngt 
27,80 °/o 
» » 
» 9. 
Reine Mineralstoffdüngung 
27,72 °/o 
» » 
» 10. 
Gründüngung 
27,92 o/o 
» » 
» 11. 
Feste und flüssige Exkremente 
27,84 o/o 
» » 
12. 
Stickstoffe und Mineralstoffe 
27,07 °/o 
» » 
» 13. 
Stalldünger 
27,09°/o 
» » 
* 14. 
i/ö Stickstoffe und Mineralstoffe 
27,38 °/o 
Die Schwankungen sind so gering, daß sie in Anbetracht 
der Umständlichkeit der Methode als innerhalb der Fehlergrenzen 
liegend betrachtet werden dürfen. 
Ich halte es daher für erwiesen, daß die ange¬ 
wendeten Düngemittel keinen Einfluß auf den Pen- 
tosangehalt im Stroh ausgeübt haben. 
Verteilung der Pentosane im Roggenhalm. 
Zur Untersuchung über die Verteilung der Pentosane im 
Roggenhalm wurde das auf Parzelle XXIV geerntete Stroh ver¬ 
wendet. Dasselbe wurde in drei gleiche Teile geteilt, welche 
als unteres, mittleres und oberes Drittel bezeichnet sind. Von 
den Ähren, aus welchen die Körner mit der Hand entfernt 
worden waren, wurden die Ährenspindeln als solche, die sorg¬ 
fältig abgestreiften Deckspelzen als Spreu der Analyse unter¬ 
worfen. Die Analysen wurden mit je 1 g der gleichmäßig fein 
gemahlenen Substanz ausgeführt; dem Destillat je 0,4 g Phloro- 
glucin zugesetzt. Sie ergaben im Mittel der Parallelversuche, 
deren Ergebnis im einzelnen aus der beigefügten Tabelle3) er¬ 
sichtlich ist, folgende auf Trockensubstanz umgerechnete Zahlen : 
Ährenspindeln 33,03 
Spreu 29,33 
Oberes Drittel 27,10 
Mittleres » 26,87 
Unteres » 26,52 
Aus den Zahlen ergibt sich, daß der Pentosan- 
gehalt im Roggenhalm von unten nach oben zunimmt. 
*) Beilage III.
        

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