Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die mineralischen Bestandteile der Kuhmilch und ihre Schwankungen im Verlaufe einer Laktationsperiode
Person:
Trunz, August
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17887/7/
Die mineralischen Bestandteile d. Kuhmilch u. ihre Schwankungen etc. 269 
Auf demselben Wege, wie Söldner und vor ihm Ham¬ 
marsten, also durch Filtration von Milch durch ein Tonfilter 
und durch Analyse sowohl der Milch wie des Serums, gelangt 
Duel aux1) bezüglich der Konstitution der Milchsalze zu gleichen 
oder ähnlichen Schlüssen. Er fand in 100 ccm Milch und in 
der entsprechenden Menge Serum : 
Milch 
Serum 
Aluminium- und Eisenoxyd 
0,005 g 
0,002 g 
Magnesia 
0,017 » 
0,011 » 
Calciumoxyd 
0,178 » 
0,051 » 
Phosphorsäure 
0,213 » 
0,088 » 
Sonstige Bestandteile 
0,339 » 
0,752 g 
0,302 » 
0,454 g 
Zieht man die korrespondierenden Zahlen der beiden 
Reihen ab, so erhält man für die in Suspension in der Milch 
befindlichen Bestandteile folgende Werte : 
Aluminium- und Eisenoxyd 
0,003 g 
Magnesia 
0,006 » 
Calciumoxyd 
0,127 » 
Phosphorsäure 
0,125 » 
Sonstige Bestandteile 
0.037 » 
0,298 g 
Duel aux richtet zunächst sein Augenmerk nur auf Alu¬ 
minium, Eisen, Kalk, Magnesia und Phosphorsäure und schließt 
Kalium, Natrium und Chlor von der Aufrechnung aus, und 
zwar rechnet er, daß 0,127 g Calciumoxyd als Tricalcium- 
phosphat mit 0,108 g Phosphorsäure verbunden ist. Ferner 
stellt er fest, daß Aluminium, Eisen und Magnesia das Tri- 
calciumphosphat in Form von Triphosphaten begleiten. Sie 
erfordern noch 3 mg Phosphorsäure für das Aluminium- und 
Eisenoxyd und 7 mg für die Magnesia. Die Menge der in 
Suspension sich befindenden Salze ist somit folgende : 
Phosphate des Aluminiums und Eisens 0,006 g 
» der Magnesia 0,013 » 
» des Kalkes 0,235 » 
Unlösliche Phosphate 0,254 g 
Pliermit ist im wesentlichen die Beweisführung Duel aux's 
p Le lait, Paris 1894, p. 353.
        

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