Bauhaus-Universität Weimar

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S. Kostytsehew, Über Thymonucleinsänre. 
Auf 1 g der verbrauchten Substanzen berechnet, gestalten 
sich die Resultate folgendermaßen: 
a-Nucleinsäure: auf 1 g Substanz 0,353 g 
Si Iberniederschlag 
ß-Nucleinsäure: auf 1 g Substanz 0,113 g 
Si Iber nieder schlag. 
Es werden also bei der Umwandlung der a-Säure in die 
ß-Säure zwei Drittel der Nucleinbasen abgespalten. 
Zum Schluß möchte ich noch die Frage berühren, ob 
man die unter verschiedenen Umständen vorkommende Ab¬ 
nahme der Gelatinierungsfähigkeit der Lösungen von Salzen 
der a-Säure mit der Umwandlung derselben in die ß-Säure 
ohne weiteres identifizieren kann. Nach meiner Meinung würde 
das kaum zulässig sein, denn einerseits hat sich herausgestellt, 
daß diese Umwandlung mit einem nicht unbeträchtlichen Abbau 
verknüpft ist, andererseits kann die Gelatinierung von Salzen 
der a-Säure durch ziemlich geringe Einwirkungen beeinflußt 
sein. Besonders wichtig scheint mir in dieser Hinsicht der 
Umstand, daß die zeitweilig verflüssigte Gelatine in gewissen 
Fällen, unter Beseitigung des die Gelatinierung störenden Agens 
wieder hergestellt wird.
        

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