Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über den Einfluß des autolytischen Fermentes auf die Pankreasverdauung
Person:
Halpern, Mieczyslaw
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17847/11/
Einlliify des analytischen Fermentes'-auf die Pankreasvordauung, 387 
schwanken die entsprechenden Zahlen zwischen 7*>,S »0 .. und 
Kid)?0 »), in der Keihe II zwischen 83.3 % und 87.3t > » o und" 
in der Reihe III zwischen 08,77°'.) und (>4.8°/o. ha die b<>- 
treffenden Zahlen in der Reihe II sich mehr denjenigen der 
Reihe L als denen der Reihe III nähern, ja sogar größer'.sind 
als die ersten, so könnte man sich dieses Resultat folgender* 
weise zu erklären-suchen. Da man in der letzten Zeit zwischen 
den verschiedenen eiweißverdauenden Fermenten weniger quali¬ 
tative als quantitative Unterschiede anzunehmen geneigt ist, 
(Mal tat t i,11 Law row2) u. a. haben angegeben, daß auch die 
Repsinsalzsüurcverdauung hei genügender Fortsetzung der Ver¬ 
gliche Monoaminosäuren erzeugt), so könnte man auch hier 
meinen, »laß das autolytische Ferment, wenn wir vorläufig von 
den Fermentquantitäten absehen. stärker als das Rankrcasferment 
die Zersetzung fort führt, indem in derselben Zeit die Frakt ion «les 
durch Phosph«»rvv«dframsäure nicht fällbaren Stickstoffs im eisten 
Falle großer ist, als in dem zweiten. Die Versuchsreihe II hätte 
dann gezeigt, daß das autolytische Ferment nicht nur die von 
ihm selbst, sondern auch von dem Pankreas ferm ent gebildeten 
Albumosen in Aminosäuren überführen kann. Doch haben 
spätere Untersuchungen ergeben, daß dies nicht immer der Fall 
ist. Schon die Versuche 5 und R ergeben, «laß auch bei der 
Autolyse die Menge des mit Phosphorwolframsäure nicht fäll¬ 
baren Stiekstoll’s nur 53,45 bezw. 55,33 °,'o des Gesamtstiekstolfe 
betragen kann. Dasselbe ergibt auch folgender, an einer Albumosen- 
lösung (käufliches Pepton Witte) ausgeführter Versuch.. 
Es wurden 45 g Peptonum siccum Witte in IKK) ccm 
Masser gelöst, liltriert und in 3 gleiche Portionen geteilt. Die 
eine diente zur Kontndlbestimmung, die zweite wurde mit 1 g 
Paukreaspulver, die dritte mit Leberauszug, wie in den Ver¬ 
suchen 5 und 0, versetzt und überall die FHissigkeitsmengen 
mit Chloroformwasser ausgeglichen. Nach dreitägiger Digestion 
ß9 Stunden) im Brutschrank ergab sich folgerndes (s. Tab. IV). 
*) Malfatti, Beitrag zur Kenntnis der peptischen Verdauung. 
Diese Zeitsclir.. Bd. XXXI. S. Bf 
*i Lawrow. Zur Kenntnis des Chemismus der poptisrhen und 
‘ryptifschen \erdauung der Eiweißkürper. Diese Zeitschr., Bd. XXXIII, 8. dl2.
        

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