Bauhaus-Universität Weimar

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Max Schmey, 
Analytische Belege. 
27. 30,40 g Muskel des verendeten Eisenhuhns == 9,61 g Trocken¬ 
substanz gaben 
0,0040 Ferriphospbat 
= 0,0015 Fe = 0,00493 Fe o/o \ „ , . , _ t 
n nno-i t7 n n t „ ; > bezogen aut irische Substanz 
= 0,0021 Fe203 = 0,00691 Fe203u/o ) 
**. 0,0156 Fe°/o 
= 0,0219 Fe20a 
bezogen auf trockene Substanz. 
28. 31,40 g Muskel des Eisenhuhns = 9,93 g Trockensubstanz gaben 
0,0032 Ferriphosphat 
« 0,0012 Fe g 0,00382 Fe °/o ) 
= 0,0017 Fe203 = 0,00541 Fe203°/o / 
p 0,0121 Fe °/o 1 
m 0,0171 Fe203°/o 1 
bezogen auf frische Substanz 
bezogen auf trockene Substanz. 
XIII. Versuch. 
Die geringen Mengen Eisen, die ich bei den bisherigen 
Versuchen ermittelt hatte, gaben die Veranlassung, festzustellen, 
ob im wässerigen Auszug der weißen Muskulatur Hämoglobin 
spektroskopisch nachgewiesen werden kann, und wie sich der 
Eisengehalt im wässerigen Auszuge zu dem im Rückstand 
verhält. 
29. 20 g feingeschabte weiße Hühnermuskulatur wurden 
mit ca. 20 g destilliertem Wasser 24 Stunden lang ausgezogen 
und dann filtriert. Die erste Menge des Filtrats wurde in 
einem Reagensglase aufgefangen und spektroskopisch unter¬ 
sucht. Hämaglobin konnte auf diesem Wege nicht -nacbge- 
wiesen werden. Das Filtrat wurde eingedampft und nach der 
beschriebenen Methode auf Eisen untersucht. Es fanden sich 
im Filtrat 
0,0006 Ferriphosphat 
= 0,0002 Fe 
= 0,0003 Fe203 
Eei 100 g ausgezogener Masse wäre im Auszuge ent¬ 
halten 
0,001 Fe 
0,0015 Fe203 
Der Filterrückstand wurde bei diesem Versuche unbe¬ 
rücksichtigt gelassen.
        

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