Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beitrag zur Kenntnis der in der Cerebrospinalflüssigkeit enthaltenen reduzierenden Substanz
Person:
Rossi, Ottorini
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17827/1/
Beitrag zur Kenntnis der in der Cerebrospinalflüssigkeit 
enthaltenen reduzierenden Substanz, 
Von 
Dr. Ottorino Rossi, Assistent. 
(Aus der Klinik für Nerven- und Geisteskrankheiten der K. Universität Pavia. Leitung 
Prof. C. Mondino.) 
(Der Redaktion zugegangen am 1. Juli 1903.) 
Unter den vielen Untersuchungen, welche die Lumbal¬ 
punktion ermöglicht hat, sind diejenigen besonders wichtig, 
welche sich auf die physikalischen und chemischen Verhältnisse 
der Cerebrospinalflüssigkeit beziehen. 
Wenn auch die Forscher bezüglich der allgemeinen Merk¬ 
male und der Hauptbestandteile dieser Flüssigkeit gar bald 
einig geworden waren, so herrschen doch in betreff einzelner 
besonderer Bestandteile -— namentlich bezüglich der darin 
vorkommenden reduzierenden Substanz — noch Meinungs- 
vers chiedenheiten. 
Bei den ersten von Conquest, Malgaigne, Battersby, 
Schloß ber g er vorgenommenen Analysen wird diese reduzierende 
Substanz überhaupt noch nicht erwähnt; das Vorhandensein 
derselben wurde jedoch später von De champs und Bussy 
bemerkt und schließlich von Bernard, Turner, Hoppe- 
Seyler, Gorup-Besanez, Hulke, Stscherbakoff, Ransom, 
Toison und Le noble, Halliburton, Hammarsten, Quincke, 
Fede, Cervesato, Cavazzani, Concetti, Pfaundler, 
Navratzki, Campo, Mya, Wollenberg, Panzer, Freuden¬ 
tal, Achard, Comba, Thompson, Gulewitsch, Zdarek 
bestätigt. 
Nachdem nun einmal die Gegenwart einer Substanz 
sichergestellt worden, welche die Fähigkeit besaß, die Kupfer¬ 
salze in alkalischer Lösung zu reduzieren, waren die Unter-
        

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